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Es freut mich sehr, dass Sie sich für meine Praxis


Dijana Jelcic- Starcevic

Tannenstr. 47.

8424 Embrach

tel. 044 865 44 46

E- mail. dijana.jelcic@bluewin.ch

und für die Ideen meine Arbeit als dipl. Physiotherapeutin mit vorliebe für Kinesitherapie interessieren.

Als dipl. Physiotherapeutin werde ich,


weiterhin keine Werbung in den Zeitungen, Mitteilungsbläter und so weiter, für meine Arbeit verbreiten.

Bei meiner Aufnahme in den pysioherapeutischen Berufsstand sagte ich: Ich gelobe feierlich mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen;
Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.

Der Äskulap ist der Gott der Heilberufe. Die Schlange ist Symbol des Gottes Äskulap und der Äskulapstab ist zum heilgen Symbol der Heilberufe geworden. Der Äskulabstab wahr lange Zeit auch ein Teil des Logos den physiotherapeutischen Verbandes. Heute haben wir ein anderes Logo, aber die physiotherapeutischer Gelöbnis ist gleich geblieben.                  Der Mensch ist das Mass alle Dinge. Das Mittelpunkt des Universums ist der Mensch und für mich ist der Mensch, mit allen seinen Empfindungen, das Mass und Mittelpunkt der Kinesitherapie.

Ich bin dipl. Physiotherapeutin und meine Kinesitherapiepraxis ist kein Fitness- Welness oder Kraft Studio, meine Kinesitherapie ist die medizinische Praxis. Ich verkaufe, ohne zu wissen für wem und für was, meine Zeit nicht, ich will meine Zeit mit Ihrer Zeit vereinigen und aus unserem gemeinsamen Dasein eine sinnvoller Kinesitherapie Methode gestallten.  Ich bitte Ihnen, ohne Sie persönlich kenne gelernt zu haben, keine Kurse und auch keine versprechungen an.

Die Idee die mich, bei meiner Arbeit, leitet ist:  


Mein Wunsch ist es, in meiner Praxis "die verschiedenen Welten" und "die verborgenen Dimensionen" unseres Daseins zu verbinden. Um dass zu erreichen versuche ich das Bekannte mit dem Unbekannten, das Bewährte mit dem Neuen zu verknüpfen und danach die einzelne Teile des menschlichen Wessen zum ganzen, kreativen Dasein zu verwandeln.

Mobilisierende und Detonisierende Massage, Trigger- Punkt Behandlung, Manuelle Therapie, 3- D Mobilisation, PNF- Konzept, Propriozeptives Training, Rückengymnasik, Beckenbodengymn, Aerobick, Pilates, Gym- Toning vereinigen sich in meinem vierdimensionalem Gedankenkonzept das ich die "Manu propria Kinesitherapie" nenne. Das Konzept bestehet aus drei Methoden;

4- D Eigenwahrnehmung, 4- D Eigenstabilisation und 4- D Eigenmobilisation.

Die 4- D Eigenmobilisation und 4- D Eigenstabilisationsmethoden pfaden für Sie den Weg zur Ausübung der Methode 4- D Eigenmobilisation. Wenn Sie  die "Schmerzen oder verschiedenen Problemen" mit ihrem Bewegungssystem und vor einem Arzt die festgestellte Diagnose haben lassen Sie sich, von mir, in der Welt ihres eigenen Vernunfts führen. 


Wie viele Dimensionen der Bewegung kennen Sie?

Der Mensch ist das Mass alle Dinge. Das Mittelpunkt des Universums ist der Mensch und für mich ist der Mensch, mit allen seinen Empfindungen, das Mass und Mittelpunkt der Kinesitherapie. Leonardo da Vinci hat mit seinen Zeichnungen das mathematisch unmögliche möglich gemacht. Er hat mit den Bewegungen des vitruvians Menschen den Kreis quadriert. Ich versuche in meiner Praxis das mögliche zu bestätigen und die Bewegungen des Menschen in sein eigenes Heilmittel zu verwandeln.

Das Raum des Universums unserer Vernunft

"Hinter deinen Gedanken und Gefühlen steht ein mächtiger Gebieter, ein unbekannter Weiser, der heisst Selbst. In deinem Leibe wohnt er, dein Leib ist er."
Friedrich Nietzsche

Nicht der Verstand, sagte Freud, sondern das Gefühl bestimmt unser Verhalten. Nicht die Kraft sonder die Bewegungsempfindung bestimmt unsere korrekt ausgeführten alltäglichen Bewegungen.

Heute kann die Hirnforschung dass ohne zu Zögern unterschreiben. Unser denkender Gehirn und unser emotionale Gehirn verschmolzen in das Universum unserer Vernunft und bestimmen unser Leben.
Heute leben wir in einer Zeit, die zwar sehr auf den Körper fixiert ist, sich aber zunehmend in das Universum der Vernunft begibt um den Raum des Leibes und seiner Eigentümlichkeit und seines Potentials bewusst zu werden. Der Leib, die lebendige Empfindung meiner Selbst ist das Universum meiner Vernunft. Wenn wir die Reise in das Universum unserer Vernunft eintretten dann wird uns die Raum- Zeitdimension unseres Daseins bewusst.

  Das Bild; Gehirn stochxperte- UNI Zürich

Diese Reise kann uns helfen die bewusste Wahrnehmung Fähigkeiten zu Trainieren. Das Universum unserer Vernunft ist zweideutig in dem Sinne, dass er weder Geist noch Natur, weder Seele noch Körper, weder innen noch aussen ist. Wir müssen diese Dimension unseres Daseins denken, empfinden und fühlen lernen. Ich versuche meine Bewegungsphilosophie durch das Leibbewusstsein weiter zu entwickeln. In dem Universum meiner Vernunft fand ich die Tore meiner Zeit. Meine Körper- Bewegungsgeometrie wurde für mich wahrnehmbar. Ich spürte die Bewegungen in mir aufkommen und ich stellte fest dass die Bewegung findet in meinem Kopf, nicht in meiner Muskulatur statt.

Univerzum unserer Vernunft und Salutogenese 

Jeder Mensch ist für mich ein Unikat im Universum weil jede menschliche Geburt ein "Aktus purus", "Primum mobile" ein kleiner "Urknall" ist, der Augenblick der Entstehung des menschlichen Lebens. Die Bewegung schafft das Leben, die Bewegung schafft und erhaltet die Gesundheit und somit ist die Bewegung das besste Heilmittel welches wir selbst ohne Hilfsmittel produzieren können. Meiner Kenntnissen in Bereichen der Anatomie, Kinesiologie, Neurologie und Neurophysiologie halfen mir meine Einstellung zum Patienten und seinen Schmerzempfindungen immer zu überprüfen und wenn es nötig war zu erneuern. Die klassischen kinesitherapeutischen Methode die aus Bewegungen der Körperteilen, Dehnungen der Muskulatur, Mobilisation- Stabilisation der Gelenken, proprizeptives Training, Funktionelle Bewegungslehre, sind bei meinem langjährigen Arbeit als dipl. Kinestherapeutin  in meine "eigene Methode" verschmolzen.  

Zurzeit erarbeite ich ein neues Kinesitherapiekonzept, dem ich die Arbeittitel "Manu propria Kinesitherapie" gegeben habe. Dieses Konzept könnte als der Weg zur Besinnung der Erfahrungswelt unseres Alltags auf Erden, bezeichnet werden. Die Raum- Zeit, die tief in uns verborgene Dimension unseres Daseins, ist der haut Grund meiner Überlegungen und ich versuche diese, unsere vierte, Dimension bei den Patienten mit der wahrgenommenen Dauer und allen Richtungen der Bewegungen, bewusst zu machen.

Ich versuche aus diesem Gedankenkonzept die Kinesitherapiemethode zu entwickeln, die Methode mit welcher wir die Entstehung und die Erhaltung unserer Gesundheit in die eigenen Hände nehmen könnten um die Ursache von den Auslöser unseren Bewegungsschmerzen unterscheiden und so die Ursache für immer beseitigen zu können. 

Dijana Jelcic- Starcevic

http://das-absurde.blogspot.com

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"Wir sind die Kinder des Chaos, und Zerfall ist die Vorausetzung allen Wandels. Im Grunde gibt es nur die Auflösung und den unafhaltsamen Sog des Chaos. Dahin ist jeder Zweck, was bleibt ist die Richtung. Damit müssen wir uns abfinden, wen wir leidenschaftslos immer tiefer ins Universum vorstossen."  "The second Law" Peter Atkins

Als Isaac Newton Sonnenlicht in seine Spektralfarben zerlegte, warf man ihm vor, er habe den Zauber des Regenbogens zerstört. Doch das Wunderbare ist nicht weniger wunderbar, wenn wir es erklären können, sagt Richard Dawkins und entwirft ein leidenschaftliches Plädoyer für die Poesie in der Wissenschaft.  

Es stimmt, die Wissenschaftler haben versucht uns den Regenbogen und den Himmel zu entzaubert, aber diese völlig richtige Befreiung von süsslich- falschen Zielen, diese lobenswerte Seelenstärke bei der Entlarwung kosmische Sentimentalität darf man nicht mit dem Aufgeben der eigenen, persönlichen Hoffnungen und Träumereien verwechseln. Unser Leben wird durch alle möglichen unsere Empfindungen, Wünschen und Wahrnehmungen beeinflusst und wir sollten es auch versuchen das Gefühl des Stauens über der Geheimnissen des Universums nicht zu verlieren, wir sollten für uns den Regenbogen eigener Wünsche weiter zaubern können. 

Mit den Texte auf meiner Homepage nehmme ich den Leser mit auf eine Reise zum Ursprung der Bewegungs- und Körpergeometrie. Heute kann man die Wissenschaft auch als Jenseitsforschung bezeichnen, weil sie in immer kleinere, unsichtbare Gefilde der Natur vorstosst und eröffnet uns die Tore der unzähligen Möglichkeiten auch uns selbst und unser Dasein besser zu verstehen und zu erklären. 

Die bewusste Wahrnehmung, Erhaltung oder Wiederherstellung der Körper und Bewegungsgeometrie bei den alltäglichen Bewegungen des Menschen ist das wichtigste Ziel meiner Behandlung. In meiner Praxis behandle ich den Mensch mit allen seinen Empfindungen, nicht nur den Schmerz.    

Bernard: "Kannst du mir sagen wie ich ohne Knieschmerzen den Wein aus dem Keller holen kann?"             Ich: "Ja klar, denke bewusst daran dein Körpergewicht richtig zu verlagern."
  

Kinesitherapie ist die Bewegungstherapie und somit die bedeutsamste Disziplin der Physiotherapie. Der Kinesitherapeut/in ist gleichbedeutend mit einem Bewegungswissenschaftler der das Bewegungssystem des Patienten und seine Alltagsbewegungen "durchforscht" und versucht mit der Anwendung der richtigen Bewegungstechniken, die alltägliche Bewegung in das Heilmittel zu verwandeln. 

Das ist die wissenschaftliche Definition der Kinesitherapie, aber die Kinesitherapie ist viel mehr als die Behandlung der Schmerzen des menschlichen Bewegungssystems. Die Kinesitherapie ist ein weites Feld der Möglichkeiten, welchen uns den Weg zum verlorenen Gefühl des Stauens wieder zu finden, pfaden. Wir bewegen uns nicht nur mit der Muskulatur und denken nicht nur mit dem Gehirn, atmen nicht nur mit der Lunge, singen nicht nur mit den Stimmbändern.

Mein ganzer Körper bewegt, denkt, atmet, singt, liebt für mich und leidet mit mir.

Per aspera ad astra, wörtlich: „Durch das Rauhe zu den Sternen“, ist eine lateinische Redewendug. Sie bedeutet: „Über rauhe Pfade gelangt man zu den Sternen“. In der Kinesitherapie lernen sie genau diesen  Weg zu überwinden um zum "Regenbogen der Wünsche" und damit zur Schmerzlosigkeit ihres Bewegungssystems zu gelangen. 

"Regenbogen der Wünsche"

"Keine akrobatischen Leistungen sind angestrebt, sondern das Ausschöpfen all dessen, was in uns angelegt ist, den nicht nur der Schauspieler, jeder kann Theater machen; nicht nur der Künstler kann Kunst machen, jeder Mensch ist ein Künstler." Augusto Boal

Ich versuche in meiner Kinesitherapie Praxis, dem Patient den Hintergrund seines eigenes Wissens und Wesens wahr zu machen um bei ihm seine verborgenen kreativen Potentiale zu wecken.
Dabei frage ich mich: "Welch winzige Nische im physikalischen Raum stellt die Erfahrungswelt des Menschen dar?"

Die räumliche Dimension, von der wir eine unmittelbare Anschauung besitzen, erstreckt sich von 0,1 mm bis zu einem Horizont von höchstens 50 km. Ebenso beschränkt sich unser Zeitempfinden auf die Zeitspanne von 1 Sekunde bis bestenfalls 100 Jahre.
Alles was sich ausserhalb diesen Raumdimension und Zeitspanne befindet bezeichnen wir als Mikro und Makrokosmos. Der Erkenntnistheoretiker Gerhard Vollmer hat in seinem Buch "Die Natur der Erkenntnis" den Begriff des Mesokosmos eingeführt. Der Mesokosmos ist der Bereich der mittleren Dimensionen und der Mensch ist ein "Bewohner" des Mesokosmos und somit auch "die Brücke" zwischen den Mikro und Makrouniversen.

Der Mesokosmos ist das Bewusstsein des Menschen, sein wahrgenommene Selbst, das Unversum seiner Vernunft.

Der Mensch hat, dank seinem bewussten Wahrnehmungsvermögen, die Möglichkeit die Zeit als eigene Dimension denken zu lernen und sie mit seinen Bewegungen auch zu schaffen. Die 4-D, vierdimensionale, Eigenwahrnehmung, Eigenstabilisation und Eigenmobilisation sind die Methoden welchen dem Mensch ermöglichen genau dass zu erreichen.

Jeder Patient mit seinen Raum und Zeitdimensionen ist ein Unikat im Universum und mit jedem Patient erarbeite ich ein neues Konzept um mit ihm zusammen seine eigene Bewegungsmethode zu entwickeln die ihm weiter helfen kann seine geweckte Potentiale bewusst zu bewahren um die alltäglichen Bewegungen besser bewältigen zu können.

Mein neues Konzept, die ich "Manu propria Kinesitherapie" nenne, ist keine Technik, es  beinhaltet die verschiedene, schon lange anerkannte, dem Problem des Patienten angepasste Untersuchungs- und Behandlungsmethoden. Ich versuche bei jeder Behandlung dem Patient die wichtigkeit seines Bewegungsrhythmuss bewusst zu machen. Der Rhythmuss ist der wichtige Teil der Bewegung, er ist die vierte Dimension jeder Bewegung.  Manu propria Kinesitherapie ist eine Art der Denk- Empfindungsweise.

Der Philosoph Descartes sagte "Ich denke, also bin ich", der Neurophysiologe Antonio Damasio sagt "Ich fühle, also bin ich". Ich versuchte beide Aussage in mir zu überprüpfen und danach zu vereinigen. Dann stellte ich fest "Ich bin ein Mensch weil ich denken, fühlen und empfinden kann".

Die Wirkung der Methoden 4- D Eigenwahrnehmung, 4- D Eigenstabilisation und 4-D Eigenmobilisation beruhen auf der Idee den Körper besser kennen lernen, die bewusste Wahrnehmung zu schärfen, die Ausdrucksfähigkeit zu steigern und das Sinnesgedächtnis zu entwickeln.

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"Manu propria Kinesitherapie" und die 4- D Eigenkreation der Bewegung

Lieber Besucher, Sie haben ein sitzendes Beruf und glauben das Sie die Nacken und Kopfschmerzen haben weil Sie sich zuwenig bewegen. Sie haben die Bewegungsschmerzen und haben Angst sich zu bewegen weil sie glauben dass die Bewegung die Ursache ihren Beschwerden ist. Die Bewegung ist nur der Auslöser ihrer Beschwerden, die Ursache liegt in der Tiefe ihres verborgenen sechsten Sinnes, ihrer mangelhaften bewusste Eigenwahrnehmung der Körperstellungen und Bewegungen verborgen. Mit den Methoden der Manu propria Kinesitherapie 4- D Eigenwahrnehmung, 4- D Eigenstabilisation und 4- D Eigenmobilisation lernen Sie den Auslöser zu überwinden und die Ursache zu beseitigen.

Sie sitzen, schauen sich meine Homepage an und haben das Gefühl das Sie sich nicht bewegen.

Wenn wir sitzen, meinen wir, dass wir ruhen. Aber unser Herz, unser Blutkreislauf, unsere Lunge und unser Hirn arbeiten ununterbrochen. Unsere Muskeln verbrauchen Energie, auch dann wenn wir sitzen. Vor allem wird viel Energie verbraucht, dort wo falsch gesessen wird. Daraus lässt sich eine wichtige Lehre ziehen: Wir sparen Energie, so genannte eigene Energie, nur wenn wir richtig mit unserem Körper umgehen (richtig sitzen, richtig gehen, richtige Bewegungen machen beim Kochen, Essen, Trinken, Waschen, Bügeln, usw.).

Sie fragen sich jetzt: "Was in diesem Zusammenhang bedeutet das Wort "richtig"?" Zur Richtigkeit der Bewegungen und Körperhaltungen können Sie nur durch die Eigenwahrnehmung und  die Erfahrung eigenes Rhythmus und eigener Dynamik gelangen.

Die 4- D Eigenkreation des dynamischen Sitzens und die Kinesitherapie

Bleiben Sie sitzen und versuchen Sie nur einen Augenblick lang ihrem Körper ihren Bewusstsein und Eigenwahrnehmung zu schenken. Beginnen Sie mit ihren Füssen und stellen Sie ihre beiden Fusssohlen fest auf den Boden. Der Becken richtet sich auf, die Wirbelsäule streckt sich, der Schultergürtel breitet sich aus und befreit ihren Schultergelenken für die Bewegungen der Arme. Beenden sie ihre bewusste Körperwahrnehmung mit der Wahrnehmung der Stellung ihres Kopfes. Der Kopf schwebt wie ein Luftballon über dem Nacken. Atmen Sie tief ein und beim ausatmen ziehen Sie ihren Nabel in die Bauchhölle hinein.  Sie sitzen jetzt auf den Sitzbeinen ihres Beckens. Stellen Sie sich ihre Sitzbeine als ein Schaukelstuhl vor und schaukeln Sie langsam ihren Becken auf den Sitzbeinen. Ihr Herzrhythmus und ihr Atemrhythmus vereinigen sich mit dem Rhythmus und der Dynamik ihrer Beckenbewegungen. Ihr Gehirn übernimmt dieses Rhythmus und feuert die neue Energieimpulse durch ihren Körper. Atmen sie wieder langsam und tief ein und bei ausatmen ziehen sie ihren Nabel in die Bauchhölle hinein. Durch diese Bewegungen stabilisieren Sie die kleine Gelenke ihre Wirbelsäule und lasen sie ihren Körper zum Himmel wachsen.

Glauben Sie mir, Sie haben in diesem Augenblick fast alle Teile ihres Körpers bewegt, in ihrem Gehirn haben sich die neue Bewegungsmuster abgebildet, im Universum ihrer Vernunft sind die neue Sternen aufgegangen  und Sie können ohne den schlechten Gewissen zu haben weiter dynamisch sitzen bleiben und weiter lesen oder ihrer sitzende Arbeit nachgehen. 

Das ist nur eine von unzähligen Methoden der Kinesitherapie für die Vorbeugung der Entstehung der Schmerzen bei den Alltagsbewegungen, die ich ihnen auf nexten Seiten vermitteln will. Für mich ist die Kinesitherapie ein weites Feld der wissenschaftlichen Möglichkeiten die mir helfen bei der Entfaltung meines Wissens über dem Mensch, seinem Körperbau, seiner Bewegungsharmonie, seiner Bewegungsgeometrie und seiner Bewegungskoordination. 



                                   Das Wartezimmer

Wenn Sie in meinen Wartezimmer eintreten und Ihren Mantel aufhängen wollen, können Sie die kleine Plastik des "Gottes des richtigen Augenblicks" sehen.

Der griechische Gott Kairos.

Der Gott des richtigen Augenblicks, auch der Gott des glücklichsten Moments genannt.
Auf ihn ist das Sprichwort zurückzuführen: "Die Gelegenheit beim Schopfe packen."
Den Schopf hat er aber nur vorne, sein Hinterkopf ist kahl geschoren.

Da der Gott Kairos mit seinen Flügeln schnell fliegt, muss man ihn beim Vorbeifliegen vorne erwischen, denn wenn er erst vorbei ist, hat man nichts mehr zu greifen und damit ist auch die Gelegenheit vorbei.


Wenn Sie Bewegungsschmerzen spüren, wenn Sie das Gefühl unbeweglich zu sein haben, Muskelverspannungen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen oder Migräne Sie plagen, könnte das der Moment der Entscheidung für eine Behandlung durch Kinesitherapie sein und für Ihren Dasein "das richtige Augenblick" werden, das Augenblick des Anfangs Ihrer 4- D Eigenwahrnehmung,


"Ein Geschäft mit Träumen", so heisst eine Erzählung von Ingeborg Bachmann, die schildert das Erlebnis eines jungen Angestellten, der ein arbeitsames, penibel eingerichtetes Leben führt. Als letzter verlässt er seine Arbeitsstätte, geht müde nach Hause. Routiniert und reibungslos verläuft sein Tagesablauf.

Eines Abends jedoch bleibt er auf dem Heimweg gedankenverloren vor einem Schaufenster stehen. Kleine und grosse Pakete liegen dort mit Schleifen gebunden, in buntes Papier verpackt. Doch nichts weist auf den Inhalt hin, auch ein Firmenschild ist nirgendwo zu entdecken. In der offenen Tür jedoch steht ein Verkäufer, der den jungen Mann in das Geschäft hineinführt.

"Was verkaufen Sie eigentlich?"

"Ich verkaufe die Träume"

"Wenn Sie einen Traum sehen wollen, muss ich den Raum verdunkeln", erklärt der Verkäufer dem verdutzten jungen Mann. Bevor dieser nach dem Sinn der Unternehmung fragen kann, offenbaren sich ihm wunderbare Inhalte. Die Pakete leuchten in wunderbaren Farben auf, der junge Mann erblickt Bekanntes und Unbekanntes, wird in fremde Welten entrückt. Als er in einem der Träume Anna, eine ehemalige Freundin sieht, wacht er auf und bittet den Verkäufer, ihm diesen Traum einzupacken. Er möchte ihn kaufen und mitnehmen. Lange und umständlich rechnet der Verkäufer den Kaufpreis aus.

"Einen Monat", sagt er schliesslich. Als er das ungläubige Gesicht des Mannes sieht, fügt er hinzu: "Ich mache keinen Scherz. Sie haben vielleicht erwartet, mit Geld bezahlen zu können, aber Sie werden wissen, dass Sie nirgendwo Träume für Geld bekommen. Träume kosten Zeit, manche sehr viel Zeit. Wir haben einen Traum - vielleicht darf ich ihn Ihnen zeigen - für den wir ein Leben verlangen."

"Danke", entgegnet der Mann voller Entsetzen, "ich fürchte, ich habe nicht so viel Zeit. Ich werde nicht einmal die Zeit für den kleinen Traum haben, nach dem mich verlangt." Und er versuchte, dem Verkäufer seine Gründe darzulegen, weshalb seine Arbeit ihm wirklich keine Zeit übrig lässt. Doch der ist solchen Argumenten gegenüber nicht aufgeschlossen. Wortlos weist er den jungen Mann aus dem Laden. Der, empört und verwirrt zugleich, ruft dem Verkäufer noch zu, ihm den gewünschten Traum "auf die Seite zu legen", vielleicht werde er bald wieder kommen.

Ingeborg Bachmann lässt die Geschichte nun in einem gewundenen Schluss ausklingen. Der junge Mann findet sich von da an in seinem Leben nicht mehr zurecht. Er wird unruhig, seine Arbeit und seine Heimwege werden ihm zur Qual. Eines Tages versucht er, das Geschäft wieder zu finden, doch vergeblich. In einer Krankheit findet er schliesslich ein wenig Ruhe, doch durch seine lange Fehlzeit verliert er seine Arbeitsstelle. Auf einmal hat er viel Zeit. "Doch wofür?", schliesst Ingeborg Bachmann ihre Geschichte.

Ein beunruhigender Schluss, anders als sonstige Ausgänge von Abenteuergeschichten und Märchen. Zugleich ein notwendiger Schluss, denn offensichtlich braucht es viel Zeit, wenn jemand das Neuland der Träume betreten will, ein Land, in dem Gewohnheiten und eingefahrener Alltag nicht jenen eisernen Druck ausüben wie sonst in unserem Leben.

Die Zeit, die wir mit dem Sinn erfüllen, die wir mit unserem nächsten und unseren Freunden teilen, die wir in der Stille oder den Träumen verbringen, ist mehr als unsere gewönliche Zeit. Sie ist die Zeit die wir uns sebst geschenkt haben und das ist die Grundwährung unseres Daseins. Die Zeit ist die einzige Währung, die uns die kostbarsten unserer Träume träumen, aber auch verwirklichen lässt.

Viele Menschen wünschen sich die Schmerzlosigkeit des Bewegungssystems ihres Körpers, aber sie finden keinen Weg  um diesen, wie sie oft denken, "Wünschtraum" mit eigenen Sinnesempfündungen wahrzunehmen und mit eigenen Bewegungen erfühllen zu können.

Die Bewegungsschmerzlosigkeit ist nicht käuflich, sie ist auch nicht von jemandem Anderen machbar. Sie ist ein Traum über einer angenehmen Körperempfindung der jeder selbst mit eigener Zeit bezahlen muss.

Wie die Zeit in die Welt kam? Die Zeit ist eine Illusion die für uns aus Ordnung und Chaos unseres Daseins entstehet, dass heisst aus der Geometrie unseren Körperbewegungen und aus dem Chaos unseren Gedanken. Die Zeit muss man denken lernen um sie wahrnehmen zu können. Ich versuche in meiner Praxis eine Panorama der Zeit zu schaffen um jeden Patient zu ermöglichen durch die bewusste Wiederherstellung seiner Körper und Bewegungsgeometrie die Entstehung seiner eigenen Raum- Zeitdimension wahrnehmen zu können.

Ich würde gerne meine Kinesitherapie Praxis, "Der Raum wo man die Träume über der Bewegungsschmerzlosigkeit verwirklichen kann" nennen. Ich verkaufe keine Träume. Sie  sollten ihren Traum und ihre Zeit in die Therapie mit nehmen können. Ich kann Ihnen, gegen die Bezahlung, nur den Weg zur Erfüllung Ihres Traums pfaden und den Weg zur Vierdimensionale Eigenmobilisation zeigen.


Die Physik definiert Bewegung als einen Prozess, in dem Materie oder generell Körper im betrachteten Bezugssystem abhängig von der Zeit ihren Ort verändern.

Der menschliche Körper ist dafür gebaut, dass er sich bewegt.

Die Bewegung gehört zu unserer Natur, und die vollkommene Ruhe ist der Tod“, hat der Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal schon vor 350 Jahren festgestellt.

"Lernen, Denken, Kreativität und Intelligenz sind Funktionen nicht nur unseres Gehirns, sondern des ganzen Körpers. Körperliche Bewegung spielt von frühester Kindheit bis ins hohe Alter eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Nervenzellen und neuralen Netzwerken die die Voraussetzungen für das Lernen sind. Es sind unsere Bewegungen, die unser Wissen zum Ausdruck bringen und die, wenn sie komplexer werden, höhere kognitive Funktionen erleichtern." schreibt Frau Dr. Carla Hannaford in Ihrem Buch "Smart moves. Why learning is not all in your head".

"Die Bewegung ist das Tor zum Lernen" Dr. Paul E. Dennison

Die Bewegung ist notwendig um Gedanken festzuhalten. Der Mensch kann ruhig dasitzen  und nachdenken, aber um einen Gedanken zu behalten, muss etwas getan werden damit dieser Gedanke verankert wird. Was machen wir um das zu verwirklichen? Wir müssen den Gedanken durch die Worte wirklich werden lassen. Erst seit kurzem ist bekannt, dass in unserem Gehirn zwei Bereiche, das Basalganglion und das Kleinhirn, für die Koordination vom Bewegen und Denken wichtig sind. Wenn ich diese Zeile schreibe, stelle ich durch die Bewegung meiner Hände die Verbindung zu meinem Gedanken her. Die Bewegung ankert Gedanken als ausgesprochene Worte, als geschriebene Zeile oder als gelehrntes Material.

Bei den alltäglichen Bewegungen, entwickelt sich in unserem Gehirn, der gleiche Prozess. Es geschieht ohne dass wir es bewusst wahrnehmen, zuerst ist die Gedanke und erst danach die gedachte Bewegung die dieser Gedanke ins Gehirnsgedächtnis verankert. Um motorischen Gehirnsgedähtnis zu verbessern sollten wir eine Zeitlang die alltäglichen Bewegungen bewusst und korrekt auszuführen lernen.


 "Die Bewegung findet im Kopf, nicht in der Muskulatur statt!"

Die Bewegung ist die komplizierteste Art des Denkens. Die Bewegung ist eine der bedeutenden Bereiche menschlicher Entwicklung. Über die Bewegung beziehen Menschen einen Grossteil Ihres Selbstbildes und Selbstverständnisses.

Die Bewegung  des Menschen ist nur eine Äusserung des zentralen Nervensystems! Das ist wieder eine Definition die dem Arzt und der Kinesitherapeutin etwas sagt.

Die Bewegung findet in kognitiven und sensomotorischen Arealen des Gehirns statt.

Was bedeutet das eigentlich?

Bei vielen schlechten Körperhaltungen und unökonomischen Bewegungen ist die veränderte Steuerung durch das zentrale Nervensystem die eigentliche Ursache den Schmerzen.

Ich weiss das dieser Satz den wir in allen kinesitherapeutischen Bücher finden dem Patient nicht erklärt warum er die Schmerzen hat.

Schauen Sie mal diese Leonardo da Vinci Skizze an. "Der Kopf des alten Mannes". Leonardo hat die Skizze den Gesetz des goldenen Schnittes folgend gezeichnet und uns bildlich dargestellt dass der menschliche Kopf aus dem Verhältniss des goldenen Schnittes herausgewachsen ist. 

»Zeichnen ist so wunderbar, dass es nicht nur das Wirken der Natur beschreibt, sondern auch die Grösse des dahinter verborgenen Geheimnisses. Wir können daraus schliessen, dass Zeichnen nicht nur Kunst ist, sondern auch heilige Kraft, die es gestattet, die Arbeiten des Allmächtigen sichtbar zu machen.«
Leonardo da Vinci.

In unseren Köpfen ist der Sitz der Steuerungszentrale unseres Daseins. Da drinnen findet unser Leben statt. Schon die Gedanke, "Ich sollte dieses oder jenes Tun.", mobilisiert die bestimmten Teile unseres Gehirns auf der Stufe des Bereitschaftsdienstes und jede folgende Bewegung spiegelt sich als ein Wegweiser in den Fugen unseres Gehirns. Unser Gehirn folgt dem Gesetz des goldenen Schnittes seines Wachstums und unseres Körperbaus um die Harmonie unseren Körperbewegungen zu steuern. Das Gehirn kann ohne unseren bewussten Befehl nicht in seinem funktionieren ändern. Wenn das Gehirn nicht korrekte Spiegelung der Bewegung erfährt, es steuert unsere Bewegungen auch nicht korrekt. Das Gesetz des goldenen Schnittes wird bei den Bewegungen nicht befolgt, die Körper und Bewegunsgeometrie werden zerstört und die Schmerzen breiten sich durch das Bewegungssystem aus. 

http://der-goldene-schnitt.blogspot.com


Der goldene Schnitt

Von den alten Griechen entdeckt und durch den griechischen Buchstaben PHI dargestellt, repräsentiert der Goldene Schnitt die irrationale Zahl 1.618. Seine Anwendung geht zurück auf die alten und Griechen und Ägypter, die es im Bau von Tempeln und Pyramiden einsetzten. Künstler und Architekten verwendeten dieses Verhältnis zu allen Zeiten bei Aufbau und Zusammensetzung ihrer Gebäude, Gemälde um ihren Werken ein Gefühl der natürlichen Ordnung und Schönheit zu vermitteln. Der Mensch ist, mit seinem Körper, seinem Gehirn und seinen Möglichkeiten sich selbst und die Welt um sich bewusst wahrnehmen zu können, aus dem Grössenverhältnis des goldenen Schnittes entwickelt worden.

Der Goldene Schnitt ist ein Grössenverhältnis, das zahlreichen Entwicklungsformen in der Natur zugrunde liegt - von der Spirale der Nautilusmuschel bis zu den Blütenblättern der Sonnenblume, taucht es in vielen Dingen auf, die wir als schön empfinden. Der menschlichen Körperbau in seiner Entwicklung folgt auch der Gestzt des goldenen Schnittes. Mit einem Linear und einem Zirkel ist es leicht dieser Verhältniss zu zeichnen. Dieses Verhältnis, das sich bereits in den Elementen des Euklid als Lösung des Problems der „Division des Segments in einem mittleren und extremen Verhältnis“ findet, wird von Luca Pacioli – der ihr einen ganzen Band mit diesem Titel widmete – die „Göttliche Proportion“ und später „Goldener Schnitt“ oder „Goldene Zahl“ genannt. Der Goldene Schnitt hat spezielle Eigenschaften der Symmetrie und spielt in den bildenden Künsten eine wichtige Rolle. Leonardo da Vinci konstruierte die Proportionen des menschlichen Körpers auf der Basis des Goldenen Schnitts. Ebenfalls noch den Fibonacci-Zahlen und dem Goldenen Schnitt verpflichtet ist der Modulor von Le Corbusier. Le Corbusier hat versucht, wie damals Leonardo da Vinci den Kreis mit dem menschlichen Körper zu Quadrieren, nur bei dem Le Corbusier Werk fehlt die Zeichnung der Bewegung des menschlichen Körpers. 

Die Proportionslehre

Polyklet; Doryphoros was soviel bedeutet wie Speerträger, ist die bekannteste Statue des Polyklet. Er steht im Mittelpunkt jeder Beschäftigung mit dem polykletischen Kanon. Polyklet verfasste darüber eine gleichnamige Lehrschrift. 

Ein Zitat aus dem Kanon besagt, dass das Schöne, Gute, Richtige aus vielen Zahlen bestehe. Der Kanon war also eine auf Massen und Massverhältnissen beruhende Proportionslehre oder schloss sie ein. Bei der Körperhaltung des Menschen hingegen sind die Gegensätze festgehalten, die sich im Ganzen ausgleichen:

  • Ruhe und Bewegung
  • Spannung und Entspannung
  • Hebung und Senkung

Der bekannteste Ausdruck dieses Spiels der Gegensätze ist der Kontrapost. Nicht nur Stand- und Spielbein, sondern alle Bewegungsmotive von Kopf bis Fuss sind beim Doryphoros kontrapostisch entgegengesetzt. Der Doryphoros steht nach allen Seiten ausgeglichen da, in vollkommender Harmonie, die auf dem Gleichgewicht von Gegensätzen beruht.

Die korrekte Bewegungen des Menschens entstehen  aus der Harmonie seines Körperbaus die ihm ermöglicht die Bewegungsgeometrie zu erhalten.

Was ist die Bewegungsgeometrie?

Unter "Geometrie" versteht man die zwei- und drei Raum dimensionen die auch im Schulunterricht gelehrt wird und die sich mit Punkten, Geraden, Ebenen, Abständen, Winkeln etc. beschäftigt, sowie diejenigen Begriffsbildungen und Methoden, die im Zuge einer systematischen und mathematischen Behandlung dieses Themas entwickelt wurden.

Obwohl allgemein angenommen wird, dass die Schulung des räumlichen Denkvermögens für die Entwicklung der menschlichen Intelligenz von grosser Bedeutung ist, führt die Raumgeometrie im Schulunterricht ein Schattendasein. In der Oberstufe wird zwar analytische Geometrie unterrichtet, dies geschieht aber oft auf einem sehr abstrakten Niveau.

Die Raum und Bewegungsgeometrie unseres Körpers müssen wir Denkenlernen. Die Ideokinese, ist eine Methode die bildhafte Vorstellungen verwendet, um uns das räumlichen und beweglichen Denkvermögen zu erleichtern.

http://ideokinese.blogspot.com

Der goldene Schnitt, die Körperproportionen und Körpergeometrie 

"Ein für alle klaren und wissbegierigen Geister
nothwendiges Werk; wo jeder Studierende
der Philosophie, Perspective, Malerei, Sculptur, Architektur, Musik
und anderer mathematischer Fächer eine angenehme subtile und bewundernswerthe
Gelehrsamkeit antreffen und sich mit verschiedenen Fragen der heiligsten Wissenschaft
erfreuen wird."  Luca PACIOLI

De Divina Proportione” 1509

Unter den zahlreichen Abhandlungen, die Luca Pacioli über die Mathematik schrieb, ist "De Divina Proportione" die bekannteste und wertvollste, da sie Zeugnis ablegt von dem fruchtbaren Erfahrungsaustausch zwischen ihm und Leonardo da Vinci. Sie entstand in Mailand Ende des 15. Jahrhunderts. "De Divina Proportione" ist eine Abhandlung über den goldenen Schnitt und beinhaltet sechzig Leonardos Zeichnungen.

Als "Goldenen Schnitt" bezeichnet man die Teilung einer Strecke in zwei Abschnitte in der Weise, dass sich der kleinere Abschnitt zum grösseren wie der grössere zur gesamten Strecke verhält.


Beginnen wir mit einem Rechteck. Das Teilungsverhältnis eines Rechtecks wird in den Fibonacci-Zahlen dargestellt: 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34 usw., wobei jede nachfolgende Zahl nach 1 gleich der Summe der beiden vorhergehenden Zahlen ist. Dabei entstandene Verhältnis ist - 1:1.618 - die irrationale Zahl Phi als die Grosse des goldenen Schnittes. Wenn Sie jedes kleinere Rechteck noch einmal mit dem gleichen Verhältnis dividieren und die Ecken mit einem Zirkel verbinden, erhalten Sie eine logarhitmische Spirale (wie hier in Schwarz dargestellt), genannt die goldene Spirale.

Das Rechteck mit den Seiten a und b entspricht genau dann dem Goldenen Schnitt, wenn das auch für das Rechteck mit den Seiten a+b und a der Fall ist.

Animation des goldenen Schnittes  Ein Goldenes Rechteck lässt sich mit den Linear und Zirkel stets in ein kleineres, ebenfalls Goldenes Rechteck, und ein Quadrat zerlegen

Die Bewegungen des Mensches folgen in ihren Entstehungen das Gesetz des goldenen Schnittes seines Körperbau und hinterlassen in den Raum für uns leider unsichtbaren Spure der goldenen Spirale. Um das zu verstehen müssen wir uns jeden bewegenden Teil des Körpers als ein Rechteck in dem Raum einer Kugel vorstellen können. Ich stelle mir mein Arm als drei Rechtecken vor: der Oberarm, Unterarm und die Hand. Um die Bewegungsgeometrie meines Arms bei den Alltagsbewegungen zu sichern  stelle ich mir in Gedanken die Bilder der goldenen Spirale vor. Das kleinste Rechteck befindet sich immer in dem Zentrum des Schulter, Ellenbogen oder Handgelenkes  

Auch der kleinste goldene Rechteck lässt sich in ein Quadrat und ein weiteres Goldenes Rechteck zerlegen. Durch wiederholte Teilung erhält man eine Figur, in die sich eine logarithmische Spirale einzeichnen lässt, die Goldene Spirale genannt. Sie wird oft, wie in nebenstehender Abbildung, durch eine Folge von Viertelkreisen approximiert. Die Zusammensetzung von Viertelkreisen in den Quadraten erzeugt die  logarithmische Spirale. Sie ist eine Spirale, die mit jeder Umdrehung den Abstand von ihrem Mittelpunkt, dem Pol, um den gleichen Faktor vergrössert. In umgekehrter Drehrichtung schlingt sich die Kurve mit abnehmendem Radius immer enger um den Pol. Jede Gerade durch den Pol schneidet die logarithmische  Spirale stets unter dem gleichen Winkel.

Das Ende der goldene Spirale, ihrer letzten Punkt sollten wir uns als die Mitte jedes Gelenks, d.h.als der Anfang oder der Drehepunkt jeder Bewegung Vorstehellen können. Wenn ich aus der richtigen Ausgangsstellung meines Körpers meinen Arm ausstrecke um nach etwas zu greifen, dann habe ich mit meiner Armbewegung die Wege drei goldenen Spiralen erreicht und so die dynamische Bewegungsgeometrie  meines Armes gestaltet.  


Das goldene Schnitt und die golgene Spirale finden wir überall in der Natur. Die Schale des Nautilus beinhaltet in ihrem Aufbau sowohl die Fibonacci-Zahlen und den goldenen Schnitt, als auch das Prinzip der Selbstähnlichkeit: Ihr Wachstum lässt sich durch Quadrate ausdrücken, deren Seitenlänge sich aus der Summe der beiden nächstkleineren Quadrate ergibt. Dieses Prinzip entspricht dem Ablauf der Fibonacci-Reihe: 2, 3, 5, 8, 13. So entstehet die goldene Spirale, die uns den Weg der Wachstumsbewegung des Nautilus zeigt und uns gleichzeitig zur bewusste Wahrnehmung der dynamischen Raum- Zeitdimension in der Natur und damit auch in uns selbst führt.

Die Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Zählen wir die Qudrate nach. 2+3=5; 3+5=8; 5+8=13... usw. Der Nautilus ist mehr als die Summe seiner Teile, der Nautilus ist ein Lebewesen das sich, dank seiner Körperbau, bewegen und verteidigen kann. Die Natur hat von Anfang an, mit dem Gesetz des goldenen Schnittes und aus ihm entwickelten Körperbau, die Entstehung der Arten geordnet und verteidigt. Die Ganze entstehet aus der Bewegungsdynamik seiner Teile. Die 4-D Eigenmobilisation ermöglicht uns genau diesen Weg der Entstehung unsere Körpers und Bewegungsgeometrie bewusst wahrzunehmen.

Die Statue "Venus von Milo" symbolisiert das Ideal weiblicher Schönheit und sie ist auch ein Beweis dass die Schönheit des menschlichen Körpers mit dem Verhältnis des goldenen Schnittes dargestellt werden kann. Die auf der Kykladeninsel Melos (neugriechisch ausgesprochen ‹Milo›) stammende, allgemein «Venus von Milo» genannte Aphroditestatue ist neben der Laokoongruppe die wohl berühmteste antike Plastik.

In der ursprünglichen griechischen Schöpfung dürfte die Göttin der Liebe im Schild ihres Geliebten, des Kriegsgottes Ares, ihr eigenes Spiegelbild bewundert haben. Dieser war ursprünglich – und vielleicht auch auf der Capuaner Kopie – aus blank polierter Bronze an­gefügt. Zweifellos hatte der Dichter Apollonios Rhodios eine solche Aphroditestatue vor Augen, als er um 240 v. Chr. folgende Verse verfasste: «Kytherea [Beiname der Aphrodite] mit dem fülligen Haar, die den beweglichen Schild des Ares hält, ihr Chiton ist von der Schulter herabgeglitten, über dem linken Ellenbogen bis unter den Busen, und so spiegelt sich genau ihr Gegenbild im glänzenden Schilde».

Die im Museum von Antalya aufbewahrte Statue ist die Kopie einer griechischen Venus von Milo, die uns bereits dank einer anderen römischen Wiederholung, der Aphrodite von Capua im Neapler Nationalmuseum, bekannt ist. Der Vergleich dieser beiden Repliken vermittelt darum eine genaue und komplette Vorstellung von der ursprünglichen Schöpfung und bestätigt die moderne Ergänzung der Arme der Neap­ler Kopie: Die Göttin steht mit aufge­stütztem linken Fuss halbbekleidet da (ihr Mantel umhüllt nur den Unterkör­per) und hält mit beiden Armen seitlich vor sich einen Schild. Bedauerlicherweise fehlt an der Statue in Anta­lya der Kopf, doch er blickte, wie die Replik aus Capua belegt, zum Schild hin. Dafür haben sich an unserer Aphrodite (wenn auch fragmenta­risch) Arme und Schild erhalten, während diese an der Capuaner Replik verloren gegangen sind. www.skulpturhalle.ch

Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Teiler, sein Körperbau ist das Ebenbild der Verhältnissen des goldenen Schnittes und seiner Bewegungen entstehen als die Ebenbilder des Weges der dynamischen goldenen Spiralen. Der Mensch mit seinem Körper und seiner Seele, mit seinen Emotionen, seinen Gedanken, seinen Empfindungen und seinen Bewegungen ist von Anfang der Evolution mit dem Gesetz und den Verhältnissen des goldenen Schnittes verknüpft. Aus diesem Harmonie Gesetz, der in sich alle vier Dimensionen menschlichen Daseins verbiergt,  entstehet auch die menschliche  Gesundheit.  


Ziel des Kinesitherapeuten ist beim Patient der Bewegungablauf der Anfang, die Dauer und das Ende der Bewegung, also die vierdimensionale Eigenmobilisation, bewusst zu machen und durch den Bewegungsbewusstsein die Heilung, die Beseitigung oder Linderung der Schmerzsymptome des Bewegungssystems und die Wiederherstellung seiner Harmonie um damit seinen Funktionen zu verbessern. 

Dieser Denk und Handlungsprozess schliesst wesentliche Aspekte der Salutogenese mit ein. Ich ergebe mich mit meiner Kinesitherapiemethode nicht nur im klassisch therapeutischen Kontext, sondern ich forsche überall dort wo Bewgunganalyse und Adaptation von Bewegungen sinnvoll und notwendig ist, vor allem aber in der Prävention den alltäglichen Bewegungen. Ich habe angefangen in den vier Dimensionen zu denken und die 4-D Eigenmobilisations Methode eröffnete mir die Tore der Salutogenese und ich versuche sie den Patienten bei zu bringen.

Die Quelle für die Entstehung der Gesundheit finden wir in unserem Körper und unserem denkenden und fühlenden "Ich".

Mein denkendes und fühlendes "Ich" fragt sich schon längere Zeit: Warum wir, in der Europa geborenen, die Entstehung der Gesundheit in uns fremden Philosophien des Ostens suchen? 

Die Salutogenese bedeutet soviel wie „Gesundheitsentstehung“ oder „Ursprung von Gesundheit“ und wurde von dem israelisch-amerikanischen Medizinsoziologen Aaron Antonovsky (1923–1994) in den 1970er Jahren als Gegenbegriff zur Pathogenese entwickelt.

In dem Unterschied zur östlichen Philosophie, die für die Entstehung der Gesundheit, den Zustand der ewigen Ruhe des Körpers und des Geistes verlangt, nach dem Salutogenese- Modell ist die Gesundheit kein Zustand des Körpers, sondern muss als dynamischer Prozess alle seiner Teile verstanden werden. Jeder dynamischer Prozess schliesst die Dauer als wichtige Dimension in sich hinein. 4-D Eigenmobilisation wechst aus der bewusste Wahrnehmung der Bewegungsgeometrie und eigenes Bewegungsrhythmus und weckt in unserem Körper die richtige dynamischen Prozesse für die Erhaltung der Gesundheit. 

4-D Eigenmobilisation Methode habe ich in der Rubrik "Was ist die Physiotherapie?" beschrieben.


Die Hauptthese von Antonovsky ist, dass das Kohärenzgefühl als Kern der Frage „Wie entsteht Gesundheit?“ gesehen werden muss.

Das Kohärenzgefühl ist eine globale Orientierung, die ausdrückt, in welchem Ausmass man ein durchdringendes, dynamisches Gefühl des Vertrauens hat, dass die Stimuli, die sich im Verlauf des Lebens aus der inneren und äusseren Umgebung ergeben, strukturiert, vorhersehbar und erklärbar sind; einem die Ressourcen zur Verfügung stehen, um den Anforderungen, die diese Stimuli stellen, zu begegnen; diese Anforderungen Herausforderungen sind, die Anstrengung und Engagement lohnen.“

Aaron Antonovsky: Salutogenese. Zur Entmystifizierung der Gesundheit. 1997, S. 36

Mein denkendes und fühlendes "Ich" fragt sich noch immer: Warum wir die Gesundheit in  Yoga, Meditation und Nirvana suchen, wenn rhythmische Gymnastik, dynamische Turnen, Gedanke Fittnes, Kontemplation und Lebensfreude für uns in der Europa geborenen schon in unserem Dasein vorhanden sind.

Die Griechische Bildhauer versuchten bewusst, das Verhältnis des Goldenen Schnitts mehrfach in die Abmessungen zum Beispiel dieser Statue einzuarbeiten um die Dynamik der menschlicher Körperhaltung zu zeigen. 

Bildquelle:

http://www.khg.bamberg.de

Die Haltung ist kein statischer Dasein unseres Körpers, die ist ein dynamischer Prozess und von einem zum anderen Augenblick, veränderbar. Wenn wir stehen bleiben um uns von langem Laufen zu erholen in unserem Körper wirbeln tausende kleine goldnene Spiralen, die uns unsere aufrechte Stand ermögllichen.

Die Natur kennt keine ruhigen Augenblicke, keine unbeweglichen Materie und keinen verlust der Energie. Die Bewegung ist der höhste Priester der Natur. Unsere Körper und Bewegungsgeometrie sind aus den Naturgesetzen entstanden und in unsere Raum- Zeitdimension verschmolzen. Wir sollten die Entstehung  unserer Gesundheit in uns selber und in der Natur und Philosophie die unser Dasein bestimmen, suchen.

Die Kinesitherapie ist aus den Naturgesetzen menschlichen Körperbaus, seiner Bewegungen und seiner  Art zu denken herausgewachsen. In den Kinesitherapie Methoden vereinigen sich die Naturgesetze mit dem menschlichen Rhythmus und der Dynamik seiner Bewegungen. Wir sollten, um unsere Gesundheit pflegen und die Bewegungsschmerzen behandeln zu können, zuerst unser Körper mit allen seinen Rhythmen und die Dynamik seiner Bewegungen  bewusst wahrnehmen lernen. Wenn wir dass gelernt haben, können wir unseren persönlichen Raum und Zeitdimesionen wahrnehmen und dann auch bestimmen. Das ist die wichtigste Wahrnehmung unseres Daseins weil unsere Gesundheit genau in diesen vier Dimensionen weilt. 

Der Stress, nicht der Zeitmangel, ist unserer Krankmacher. Es ist die falsche Art zu denken ich bin gestresst weil ich keine Zeit habe. Die richtige Art zu denken wäre, ich habe keine Zeit weil ich gestresst bin.


Die Ideokinese hat ihren Ursprung bei der Amerikanerin Mabel Todd, die 1937 ihr erstes Buch „Der Körper denkt mit“ veröffentlichte. Sie entwickelte jenseits der einzelnen körpertherapeutischen Methoden ein Verständnis, wie der Mensch, bezogen auf seine Strukturen zu „denken“ ist. Obwohl es zu jener Zeit noch nicht üblich war, mit inneren Bildern zu arbeiten, nutzte sie dieses immense Potenzial in der Haltungs- und Bewegungsschulung.

Der Begriff Ideokinese ist eine Zusammensetzung der griechischen Wörter

idea = Idee und kinese = Bewegung.

Jede Idee entstehe aus unseren Gedanken. Wir denken ununterbrochen, wir denken auch dann wenn wir denken dass wir nicht denken können. Das Denken ist dynamischer Prozess unseres Gehirns der uns zur Menschen gemacht hat. Unsere Gedanken sind unsere eigene Energie die aus diesem Denkprozess entstehet. Wenn wir anfangen bewusst zu denken vervielfachen wir die Produktion unsere eigene Energie und verwandeln unsere Gedanken in die Bilder die wir dann zu unseren Erinnerungen zählen.

Mit Hilfe von Ideen, bildlichen Vorstellungen des Körpers und der Bewegungen, die alle unsere Sinne ansprechen, steigert die Ideokinese das Körper- und das Bewegungsempfinden. Prinzipien der menschlichen Körper und Bewegungsgeometrie dienen als Basis für die Entwicklung einer präzisen Vorstellung unseres dynamischen Daseins. Mit der Ideokinese Methode entdecken wir unsere verborgene Potentiale und schullen unsere Kreativität und bauen einen partnerschaftlichen Dialog zum Körper auf. Durch bewusstes Wahrnehmen der Körpersgeometrie können wir die ungeeignete Haltungs- und Bewegungsmuster aufdecken und durch neue ersetzen. Die neuen, bewusste Erfahrungen vermitteln uns das Rhythmus und die Dynamik unserer Bewegungen, dass heisst die bewusste wahrnehmung der Raum- Zeitdimension unseres dynamischen Daseins. Die Bewegung ist der  höhste Priester unseres Lebens.

Die Ideokinese Methoden nach Marbel Todd, Eric Franklin oder Andre Bernard sind die Wegweissungen wie wir selber in unseren eigenen Bildern denken sollten. Jeder von uns kann die eigene Ideokinese Methode entwickeln und so das Körper und Bewegungsbewusstsein erfahren. Die eigene Ideokinese Methode kann der Mittel für unseren bewussten Leben und somit auch der Mittel zur Erhaltung unserer Gesundheit werden.

In der Rubrik "Die Idee meines Buches" habe ich über meinen Gedankenbilder geschrieben. 

http://ideokinese.blogspot.com


  • Wahrnehmung der Körpersgeometrie
  • Wahrnehmung des Schmerzes
  • Wahrnehmung der Bewegungsgeometrie
  • Wahrnehmung der ganzen Dauer die Bewegung
  • Verbesserung des Körpersbewusstseins
  • Verbesserung des Bewegungsbewusstseins
  • Verbesserung der Gelenksgeometrie und der Gelenksfunktion
  • Verbesserung der Muskelfunktion  
  • Verbesserung der Eigenwahnehmung- Propriozeption und Eigenmobilisation- Kinesthäsion
  • Verbesserung der Bewegungsgeometrie- Koordination
  • Verbesserung der Körperhaltung
  • Verbeserung der alltäglichen Bewegungen

"Per aspera ad astra" ist der Weg den jeder unter Anleitung der Kinesitherapeutin und doch alleine überwinden muss.

http://die-tore-der-zeit.blogspot.com

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