
Mitglied des Schweizerischen Physiotherapie Verband
Mit Physiotherapie bezeichnet man eine ganze Sammlung verschiedener Behandlungsverfahren die auf den Körper in therapeutisch-medizinischer Weise einwirken.
Physiotherapie ist Disciplin der Physiomedizin und somitt eine Hochschuldisziplin, die über wissenschaftliche Grundlagen verfügt. Als Profession verlangt sie zugleich eine hohe Handlungskompetenz und Einfühlungsvermögen.
Das Hauptstudium dauert drei Jahre, daran schliesst ein obligatorisches, 10-monatiges Zusatzmodul in klinischer Praxis an. Dannach erworbene Diplom gilt als Hochschulabschluss.
Physiotherapie ergänzt als natürliches Heilverfahren erfolgreich die medikamentösen und operativen Behandlungsansätze. Die dipl. Physiotherapeuten arbeiten mit den äusserlichen Anwendung von Heilmitteln um die Schmerzen des Patienten zu lindern. Sie orientieren sich bei der Behandlung am Befund des Patientenzustandes und dann nützen sie die verschiedene natürliche physikalische Reize (z.B. Bewegung, Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) um ans Ziel zu kommen. Das Ziel der Physiotherapie ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der menschlichen Gesundheit.
Der Begriff Physiotherapie stammt ursprünglich aus dem griechischen
Physis = Natur und Therapeia = dienen / heilen.
Die Geschichte der Physiotherapie lässt sich lange zurückverfolgen. Sie hat ihre Ursprünge schon in der Antike. Hippokrates vertrat verschiedene medizinische Auffassungen, die sich heutzutage in der Physiotherapie wiederfinden. Er verstand den lebendigen Leib als Organismus, Gesundheit als Gleichgewicht und Krankheit als gestörten physischen und psychischen Gesamtzustand. Seine Überzeugung war das die Natur besitzt eine Heilkraft
Hydrotherapie
Eine der berühmtesten Figuren in der Physiotherapie ist Sebastian Kneipp (1821 bis 1897). Er wurde durch seine Erfolge mit der Hydrotherapie in der ganzen Welt bekannt. Hydrotherapie ist die methodische Anwendung von Wasser in allen Aggregatzuständen. Bis heute ist die Hydrotherapie ein wichtiger und effektiver Zweig in der Physiotherapie. Hydrotherapie darf man nicht mit heute bekanntem Aquafitt verwechseln.
Elektrotherapie
Bereits die Ägypter bedienten sich, wie vom römischen Geschichtsschreiber Sribonius Largus berichtet, der Elektrizität von Fischen, um schmerzhafte Erscheinungen der Gicht zu lindern.
Aber erst im 18. Jahrhundert war die technische Entwicklung soweit fortgeschritten, dass elektrischer Strom für eine kurzzeitige Analgesie (Aufhebung des Schmerzgefühls) eingesetzt werden konnte. Sie wurde erstmals im Jahre 1850 in den USA von Dr. Oliver erfolgreich angewandt. Bei der Elektrotherapie werden verschiedenen Stromformen zur Schmerzlinderung eingesetzt. Hauptsächlicher Anwendungsbereich sind alle akuten und chronischen Schmerzzustände bei chronisch degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates und chronischen Entzündungsprozessen. In einigen Fällen, zum Beispiel bei der TENS, kann auch eine mehrfache Anwendung am Tag sinnvoll sein.
Wirkungsweg der TENS – Therapie
1. Endorphinausschüttung im Hirnstamm und Zwischenhirn
- ( Hyperstimulationsanalgesie und akupunkturähnliche TENS ) Die intensive Reizung von langsam leitenden Schmerzfasern, die dünnen Nervenfasern, aktiviert über die aufsteigenden Nervenbahnen die zentralen schmerzhemmenden Systeme, wodurch innerhalb von etwa 20-30 Min. eine anhaltende Schmerzlinderung eintritt.
2. Aktivierung der körpereigenen schmerzhemmenden Systeme
- Durch von aussen erzeugte berürungsimpulse werden Schmerzen gelindert oder ganz unterdrückt. ( = modifizierte Gate Control Theorie )
3. Erzeugung eines Magnetfeldes
- Jeder Aktionsstrom im menschlichen Körper bildet ein magnetisches Kraftfeld von geringer Stärke, das die Heilwirkung unterstützen kann.
So lässt sich das Wort Physiotherapie in etwa umschreiben als Verwendung natürlicher Einflüsse und Reize zur Krankenbehandlung.
Der dipl. Physiotherapeut ist, im weitesten sinne des Wortes, Naturheiler der keine übermenschlichen Kräfte, aber ein sehr breite Spektrum des Wissens über dem menschlichen Körper, seiner Bewegungen und seiner Psyhe besizt.

Der Raum für die physikalischpassive Massnahmen in meiner Praxis.
- Elektrotherapie
- Ultraschall
- Wärme und Kälte Anwendungen
- Tens
- Klassische Massage
Ohne die Kenntnissen der Anatomie, Kinesiologie, Neuro und Schmerzphysiologie ist die Anwendung der passiven Massnahmen nicht möglich. Zu erst behandle ich die Kopf, Rücken, Gelenkschmerzen, die Muskelverspannungen und andere körperliche Beschwerden mit dem Ziel, die Schmerzen zu lindern. Wichtig ist dabei, die Ursache der Störung zu finden und die passive Massnahmen im richtigen Moment auf dem richtigen Ort des Körpers anwenden zu können. Dies hilft, die aktive Massnahmen zu erleichtern und Rückfälle zu vermeiden.

Der begriff Kinesitherapie stammt ursprünglich aus dem griechischen
Kinesis= die Bewegung und Therapeia= heilen
Kinesitherapie, fordere vom Patienten Eigenaktivität, koordinierte Muskelaktivität, bewusste Wahrnehmung die Körpers und Bewegungsgeometrie und Eigenverantwortung.
Die von Kinesitherapeutin geleitete Behandlung ist an die anatomischen und physiologischen, motivationalen und kognitiven Gegebenheiten des Patienten angepasst. Dabei zielt die Behandlung einerseits auf natürliche, physiologische Prozesse und Reaktionen des Menschen z. B. seine Körper und Bewegungsgeometrie oder seinen Muskelaufbau, andererseits auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise seiner dynamischen Bewegunsgeometrie um ihren Dysfunktionen zu korigieren oder die Ressourcen und eigenverantwortlichen Umgang des Patienten mit dem eigenen Körper zu fordern.

Der Kinesitherapieraum meiner Praxis.

"Wenn wir das Problem der Willensfreiheit hinreichend analysieren und viele philosophische Verwirrungen beseitigen, können wir vielleicht sehen, dass das übrigbleibende Problem sich im wesentlichen auf die Funktionsweise des Gehirns beziet" John R. Searle
Nicht der Verstand, sagte Freud, sondern das Gefühl bestimmt unser Verhalten. Nicht die Kraft sonder die Bewegungsempfindung bestimmt unsere korrekt ausgeführten alltäglichen Bewegungen. Heute kann die Hirnforschung dass ohne zu Zögern unterschreiben.
Der Homunculus ist das lateinische Wort für "Menschlein". In Alchemie und Literatur ist dieser Begriff der Name für ein auf künstlichem (chemischen) Wege hergestelltes menschliches Wesen, das zu bestimmten Lebensäusserungen fähig ist. Allerdings besitzt dieses Wesen keine Seele. Schon Johann Wolfgang von Goethe schrieb in seinem Werk „Faust II“ über diese Erscheinung. Fausts Famulus Wagner erzeugt darin nach Rezepturen von Paracelsus und in der Gegenwart von Mephistopheles einen Humunculus.
In der heutigen Medizin bezeichnet Homunculus die Repräsentationen von Körperteilen als bestimmte Wahrnehmungen der Funktionen des menschlichen Gehirns. Es wird mehr metaphorisch benützt wiel wir wissen das die Funktionen des Gehirns viel komplexer, als vorher angenommen sind. Etwas wissen wir sicher. In diesen Teilen des Gehirns beginnen unsere alltäglichen Bewegungen. W. Penfild, der kanadische Neurochirurg, skizzierte auf dem Bild des Gehirns die Körperteile um die sensomotorischen Funktionen des Gehirns begreiflicher zu machen. Er bezeichnete die Zeichnung im Rückgriff auf den kulturhistorischen Kontext scherzhaft als Homunculus.
Der "Homunculus" in unserem Kopf kennt keine Kraft und keine Muskeln, er kennt die Bewegung die wir ausführen wollen. Wenn ich meinen Arm ausstrecken will um einen Gegenstand zu berühren mein "Homunculus" schickt in meine Armmuskelkette genügend motorische Impulse um diese Bewegung in ihrem ganzen Ausmass vollenden zu können. Wenn wir obere Zeichnung beobachten dann sehen wir wie viel Platz unsere Hände, Gesicht und Beine in den Funktionalitäten unseres Gehirns einnehmen. Der Rumpf mit der Wirbelsäule hat sehr wenig Platz eingenommen. Das ist der Grund das wir die Schwierigkeiten haben die Bewegungen unseres Brustkorbs und unserer Wirbelsäule bewusst wahrzunehmen.
Die Statue des Homunculus nach W. Penfild. Diese kleine Monster in unserem Kopf fühlt und bewegt unseren Körper, aber er kann die Bewegung nicht selber ausdenken. Wenn wir die gewünschte und geplante Bewegung bewusst wahrnehmen, unsere empfindung der Bewegung wird zur Gedanke über die Bewegung. Wir emfinden und denken, der "Homunculus" verwandelt unserer Gedanke in die Bewegung und hilft uns sie für unseren Körper funktionell und für die anderen Menschen sichtbar.
Frau Dr.med. h.c. Sussane Klein- Vogelbach hat Ihren Menschen im Kubus "Homunculus" gennant. Durch diese Namensgebung hat sie betont, dass es sich um eine Schematisierung des menschlichen Daseins handelt und dass alle unsere Aussagen immer approximativ, annährend sind.

Der Mensch wird geboren und um leben zu können ist vom ersten Atemzug an auf die Bewegungen seines Körpers angewiesen.
Die Poyklet Statue des Speerträgers ist schön, sie zeigt uns die proportionen des Körpers in der Bewegung aber sie ist bewegungslos.
Menschlicher Körper wird durch harmonische und koordinierte Bewegung noch schöner. Um sich harmonisch und koordiniert bewegen zu können muss der Mensch das Körper und Bewegungsbewusstsein besitzen.
Das Phänomen der Erwerbung einer Bewegungsgewohnheit, als Verwandlung und Erneuerung des alten Bewegungsschemas, bereitet die grössten Schwierigkeiten, wenn man es nicht „erfasst“ und „versteht“.
Denkvorgänge und Bewegungsabläufe sind einander zugeordnet im Sinne eines Kreislaufs. Was ich bewusst wahrnehme und erfahre, sollte in meine Bewegung mit eingehen. Die Bewegungen sind keinesfalls nur einzeln Aktionen, wie es Polyklet mit seiner Statue zeigen wollte. Die Bewegungen erschöpfen sich nicht im Zusammenhang mit Ursache- Wirkungs- Reaktionen. Sie führen zugleich ein „Eigenleben“ durch unsere bewusste Körper und Bewegungwahrnehmmung und Einbindung in die Dimension der Zeit.
Durch Kunst, Geist und Wissensgeschichte haben wir die Möglichkeit auch die Entwicklung unseres Körper und Bewegungsbewusstseins zu erforschen. Kreativität der Menschen aus Uraltenzeiten hat uns die bewusste Erfahrung der Drittdimension geschenkt. Die Erschaffung der Perspektive durch die Renaissance Malerei hat uns die Möglichkeit gegeben die räumliche Integrität der Gemälde bewusst wahrzunehmen. Wir sehen den dreidimensionalen Raum auf einer zweidimensionalen Oberfläche dargestellt. Die Illusion von räumlichen Integrität oder räumlicher Einheit ist einer der Hauptgründe, weshalb wir solche Bilder als Inbegriff des Realismus interpretieren. Wenn wir ein Bild von Leonardo da Vinci betrachten, haben wir fast das Gefühl, wir sähen durch ein Fenster auf die Szene dahinter. Die perspektivische Malerei hat den abendländischen Geist, unseren Geist, zum Sich- Bewusstwerden des physikalischen Raums verleitet. Wir betrachten noch immer den Raum als eine kontinuierliche, homogene dreidimensionale Leere.
Einsteins "Entdeckung" einer vierte Dimension muss als eine der erstaunlichsten Erkenntnissen der neuzeitlichen Wissenschaft angesen werden.
Die Zeitdimension unseres Daseins ist seit Anfang 20-sten Jahrhundert nicht mehr weg zu denken. Wir müssen wenigstens versuchen diesen Teil unseres Daseins zu begreifen und dann bewusst wahrzunehmmen.
"Jetzt, sitze ich an meinem Schreibtisch und überlege wie ich dieses Kapitel zu Ende schreiben könnte und fühle die Bewegungen in mir. Mein Körper ist mit dem Raum verschmolzen aber mein fühlendes "Ich" spielt ein eigenes Spiel mit meinen Gedanken, ohne sich auf das Zeugnis meiner fünf Sinne( Sehen, Hören, Tasten, Riechen, Schmecken) zu stützen. Ich fange an zu schreiben, der Raum bewegt sich mit mir, der Rhythmus meines Atem verändert sich, mein Becken und meine Wirbelsäule verändern die Stellung. Ich schreibe und meine Finger fühlen sich als die Verlängerung meiner Gedanken an. Meine Füssen geben mir den Halt, die Unterarme bewegen sich nicht, die Schultern schweben in dem Raum, der Nacken wird lang, der Kopf, einem Luftballon ähnlich, folgt der Bewegungen der Augen. Die Zeit vergehe. Alles in mir bewegt sich. Es gibt kein stillstand, keine Ruhe. Das wäre dann die Zeitlosigkeit. Die gibt es nicht.
Ich stelle fest, ich bewege mich auch dann wann ich denke dass ich mich nicht bewege, ich bewege mich weil ich denken und empfinden kann. Ich höre wie die Wanduhr die Sekunden zählt, ich schaue mir diese Zeitillusion an und stelle fest dass ich schon eine Stunde lang sitze und schreibe. Das ist der richtige Augenblick, einzige wahre Zeit meines Daseins. Die Zeitillusion, diese vergangene Stunde, ist aus meinem bewegenden Dasein herausgewachsen und meine vergangene Zeit geworden." Die Kreativitäten der alltäglichen Bewegung" Dijana Jelcic
Die Kinesphäre, mein persönliche Bewegungsraum
Der Begriff Architektur ist nicht eindeutig zu definieren. Im weitesten Sinne bezeichnet er die Auseinandersetzung des Menschen mit gebautem Raum.
Raum ist das primäre Medium der Architektur. Architektur schafft, gestaltet und gliedert Raum. Die Definition, Bemessung, Gliederung, Fügung und formale Gestaltung von Raum ist die wichtigste Aufgabe der Arhitektur.
Die Bewegung ist lebendige Architektur, lebendig im Sinne von wechselnden Stellungen des Körpers wie auch von wechselnden Zusammenhängen und Ursache der Alltagsbewegungen. Diese Architektur wird mit menschlichen Bewegungen erschaffen. Wo immer sich der Mensch befindet oder bewegt, nimmt er den Raum ein und ist von ihm umgeben.
Mit jeder Bewegung des Körpers oder eines seines Teiles wird die Raum und Körpergeometrie verändert. Da müssen wir, zwischen den Raum im Allgemeinen und dem Raum in der Reichweite des menschlichen Körpers unterscheiden können.
Der Raum in der Reichweite der Körpersbewegungen ist menschlicher persönlichen Raum. Choreograph und Tanzpädagoge Rudolf von Laban hat diesen Raum in seinem Buch " Choreutik" die Kinesphäre genannt.
Der Mensch und seine, als Pentagramm in einem Kreis dahrgestelte, Kinesphäre.
Agrippa von Nettesheim; Der Mensch als Kosmos. "Der Mensch, als das schönste und vollendetste Werk Gottes, als sein Ebenbild und als eine Welt im Kleinen, hat einen vollkommeneren und harmonischeren Körperbau als die übrigen Geschöpfe und enthält alle Zahlen, Masse und Gewichte, Bewegungen, Elemente, kurz alles, was zu seiner Vollendung gehört, in sich und alles gelangt in ihm, aös dem erhabendsten Meisterwerke, zu einer Vollkommenheit, wie die übrigen zusammengesetzten Körper sie nicht besitzen."
Der Seestern; Die Zahl 5 und ihr geometrisches Symbol das Fünfeck, auch das Pentagramm genannt gehören zum Formbestimmenden Prinzip der organisch belebten Natur.
Die Ausdrucksform "Der Mensch im Kubus" tausche ich mit der Ausducksform "Der Mensch in seiner Kinesphäre" und mein virtuale Homunculus befindet sich in einem Kreis der nur zwei dimensione des Körpers in seinem Raum zeigt, seine Höhe und seine Breite. Der Kreis und das Quadrat aus Leonardos Zeichnung sind stark flächenungleich, die beiden zu ergänzenden Objekte aber jeweils zu ihrem vorhandenen Partner flächengleich (im Rahmen zeichnerischer Genauigkeit).
Die Quadratur des Kreises ist ein klassisches Problem der Geometrie. Die Aufgabe besteht darin, nur mit Lineal und Zirkel aus einem gegebenen Kreis ein Quadrat mit demselben Flächeninhalt zu konstruieren. Das Problem lässt sich bis in die Anfänge der Geometrie zurückverfolgen und beschäftigte jahrhundertelang führende Mathematiker, darunter auch Leonardo da Vinci. Leonardo hat der Kreis, mit den Bewegungen des Mannes, quadriert.
Im Jahr 1882 bewies der deutsche Mathematiker Ferdinand von Lindemann, dass diese Aufgabe mathematisch unlösbar ist. Der Mensch selbst mit seinen bewusst wahrgenohmenen Bewegungen kan mehr als die theoretische Mathematik, er kann den Kreis quadrieren.
http://www.klaus-schroeer.com/publish/schroeer-irle-leonardo-da-vinci/content/02-03/02-03.html
Durch die Bewegungen des menschlichen Körpers wird der quadrierte Kreis zur eine kubusierte Kugel und so wird die Architektur des persönlichen Raumes in einer virtuelen Kugel, Labans Dynamosphäre verändert. Die Dynamosphäre, als das dreidimnesionale Kugelkoordinatensystem dargestellt, ist für die Wahrnehmung der Bewegungen in dem persönlichen Raum geeignet. Die dritte Dimension, die Tiefe des pesönlichen Raumes, tritt nur in der Bewegung zutage, für gewöhnlich im Alltagsleben, also wenn wir gehen, nach etwas die Hand ausstrecken, oder die Gegenstände fassen.
Die Kugel ist, seit Platon, die Geometriescheform für die Darstellung der Harmonie des Raumes. Der Mensch mit seinen Bewegungen inerhalb der Kugel verändert, von einem zum anderen Augenblick, das Gestalt der Kubus und gestaltet die Formen anderen vier platonischen Körper.
"Choreutik, die Grundlage der Raum- Harmonielehre des Tanzes."
In jedem Mensch steckt ein Tänzer, schreibt Rudolf von Laban in seinem Buch und ich habe versucht seine Bewegungsprache zu verstehen.
"Die menschliche Kinesphäre die durch die Bewegungen in eine Dynamosphäre verwandelt wird. Nicht der Raum des Kubus’ um uns herum begrenzt und sichert damit die eigene Bewegungssphäre, sondern es reizen und fordern gerade die Punkte uns, die knapp und weiter ausserhalb dieser Kinesphäre liegen, die Grenze zu überschreiten und die Möglichkeiten des Bewegens des Körpers in Raum und Zeit zu erproben. Das kann mit den Gliedmassen geschehen, mit den Gelenken von Schulter oder Hüfte, mit dem Kopf, der Nase oder dem Ohr … und das findet innerhalb der drei Ebenen des eigenen Körpers statt: der oben, der unten und der der eigenen Mitte, und auf und in allen Ebenen des Raums. Es provoziert ein Bewegen, das unerkannte und unbewusste Punkte und Sphären des Raums um uns herum eröffnet, unsere Wahrnehmung erweitert und dabei, also im Bewegen, unsere Aufmerksamkeit darauf lenkt und sie schärft, was mit anderen Teilen unseres Körpers passiert, etwa des Rumpfes, des Kopfes oder des Halses sowie der Wirbelsäule im Ganzen." Choreograph und Tanzpädagoge Rudolph von Laban.
Platonische Körper
Unter den Platonischen Körpern versteht man jene fünf regelmässigen Körper, die Platon in "Timaios" beschrieb. Es sind symmetrische Körper, die aus gleichseitigen Flächen zusammengesetzt sind. Sie stellen Symmetrie und organische Harmonie dar und beinhalten nach Platon, göttliche Attribute. Die Platonischen Körper symbolisieren zugleich die fünf Elemente, aus denen sich das Universum zusammensetzt. Ferner repräsentieren sie die verschiedenen Aggregatzustände (Verdichtungstufen), welche die Materie einnehmen kann.
Tetraeder aus 4 (grch. tetra) Dreiecken Hexaeder aus 6 (grch. hexa) Quadraten Oktaeder aus 8 (grch. okta) Dreiecken Dodekaeder aus 12 (grch. dodeka) Fünfecken (grch. pentagon) Ikosaeder aus 20 (grch. eikosi) Dreiecken
Die Bewegungsgeometrie des menschlichen Körpers, dargestellt und erfahrbar durch den Hexaeder (Würfel), den Dodekaeder und den Ikosaeder und die darin enthaltenen Bewegungsrichtungen.
Rudolf von Laban beschreibt diese Richtungen so: zentralisierte und periphere Bewegung Bewegung wird entweder vom Körperzentrum oder von der Peripherie ausgelöst Spurformen können durchs Körperzentrum oder an der Peripherie entlang laufen sammelnde und streuende Aktion Beschreibung der Richtung der körperlichen Aktion sammelnde Aktionen orientieren sich vom Aussenbereich zum Körperzentrum hin streuende Aktionen strahlen von der Kinesphäre in den allgemeinen Raum.
Dabei hinterlasen die Bewegungsrichtungenen die verschiedenen Formen von Spuren:
- das Dimensionalkreuz,
- das Diagonalkreuz,
- das Diametralkreuz
Diese Bewegungsrichtungen sind zu gleich die Rictungen unseren alltäglichen Bewegungen und werden die komplexe Bewegungsmuster genannt. Diese komplexe Bewegunsmuster werden auch mit der kinesitherapieutische Methode PNF geübt. Das sind die für uns und für die Anderer nicht sichtbare Spuren unseren Bewegungen im Raum, aber wir sehen die Bewegung des Körpers und geben ihr eine Name. Wir gehen, absitzen und aufstehen, kleiden uns an und aus, putzen, bügeln, essen und trinken, wir spielen Tennis, schwimmen oder Tanzen. Das sind alles die Bewegungen die durch die Geometrie unseres Körperbaus die Arhitektur unseres Daseins gestalten. Der Ikosaeder, als Gedenkebild unsere Dynamosphäre tragen wir überal mit uns und mit jeder Bewegung unseres Körpers erreichen wir immer einen Punkt, eine Ecke unseres persönlichen Raumes.
Das Bild oben zeigt der Ikosaeder zum sein; von Vivien Ackermann konstruierte geometrische Körper zum Bewusstseintraining.
Das Ikosaäder ist der komplexeste platonische Körper. Es besteht aus 20 Dreiecken - und an jeder Ecke stossen 5 Kanten und 5 Flächen zusammen. Es ist also von der Zahl 5 bestimmt; und die Fünf mit dem zugehörigen Goldenen Schnitt eröffnet von den Geheimlehren der Pythagoräer bis zur neuesten mathematischen Forschung ein weites Feld für Zahlenmystik. Die Bewegungen im Ikosaeder bedeuten eine dynamische Kristallographie der menschlichen Bewegung - also ein Symbol für die Übereinstimmung von organischer Natur und abstraktem mathematisch-geometrischem Gesetz und für die Vereinigung von feststehenden und dynamischen, starren und veränderlichen Elementen.
Wenn man die Winkel im Ikosaäder, mit den Winkeln die der menschliche Körper in seinen normalen Alltagsbewegungen beschreibt, vergleicht, kommen wir zu den Schlussfolgerung das zwischen die Winkel des Ikosaäder und den Winkeln in denen sich die Körperglieder bewegen die Übereinstimmung herscht. Es ist auch bemerkenswert, dass das Verhältnis zwischen der Länge der dimensionalen und diagonalen Transversalen des Ikosaäder und die Länge seiner Oberflächenlinien dem Gesetz des goldenen Schnitts folgt. Das Gesetz des goldenen Schnitts ist ein wichtiger Gesetz in der Arhitektur des Raumes und findet auch im menschlichen Körperbau statt. Mit "Manu propria Kinesitherapie" können wir die Entstehung des golden Schnitts und der dynamischen goldenen Spirale in unserem Körper wahrzunehmen lernen.
Etwas mehr über dem Gesetz des goldenen Schnitts habe ich in meinem Buch "Die Kreativitäten der alltäglichen Bewegung" geschrieben.
http://der-goldene-schnitt.blogspot.com
http://die-tore-der-zeit.blogspot.com
http://kinesietherapie.blogspot.com/
Leben ist Bewegung
"Wenn Leben Bewegung ist, begünstigt die Förderung der Bewegung das Leben. Darum ist es die Aufgabe des Kinesitherapeuten Bewegung in Gang zu setzen."
Zitat; Sussane Klein- Vogelbach; "Funktionelle Bewegungslehre"
Ich, als Kinesitherapeutin, versuche durch didaktische und mobilisierende Bewegungsschullung den Vitalitätzustand eines Menschen, seinen Körper- und Bewegungsbewusstsein zu verbessern.
Das Körper und Bewegungsbewusstsein ist die Voraussetzung für einen sinnvollen und schmerzlosen menschlichen Dasein.


Manu propria (lat., Abkürzung m. p.) heisst „Mit eigener Hand“, also eigenhändig.
Manu propria Kinesitherapie ist die Kunst der Kinesitherapeutin dem Patienten mit eigenen Händen helfen zu können und ihm in das Universum seiner Vernunft hinein zu führen.
Im klassischen Altertum wurden Rückenschmerzen mit bestimmten Griff- und Massagetechniken behandelt. Hippokrates hat neben den traumatischen Ausrenkungen auch leichte Wirbelverschiebungen behandelt und gab an, wie diese zurechtzurücken seien. Im Mittelalter waren zahllose Laienbehandler ("Knocheneinrenker", "Gliedersetzer") unterwegs, um die von den akademischen Ärzten vernachlässigten Schmerzen zu behandeln.
Die manuelle Medizin gilt heute als konservativ-orthopädische Methode, die bei schmerzhaften Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates in ihren diagnostischen Möglichkeiten unverzichtbar ist.
Manualtherapeutische Techniken spielen dabei aufgrund ihrer Ökonomie und ihrer oft sehr rasch zu beobachtenden Effizienz eine aussergewöhnliche Rolle in der Behandlung des Bewegungssystems.
Schon die Bezeichnung "Manu propria Kinesitherapie" sagt dass der Werkzeug der Kinesitherapeutin ihre Hände sind und alles was sie mit ihren Händen macht ist manuelle und nicht maschinelle Arbeit. Die Bewegung findet im Kopf, nicht in der Muskulatur statt. Die Bewegungen der kinesitherapeutische Hände finden in dem Wissen, der Empfindungen, der Erinnerungen und Erfahrungen der Therapeutin statt. Diese Einstellung zwingt die Therapeutin bei jeder Behandlung des Patienten bewusst zu arbeiten um die Bewegungen ihren Hände dem Problem des Patienten anpassen zu können. Am Anfang der Therapie, die Kinesihterapeutin verwandelt mit den Bewegungen ihrer Händen die Bewegungen des Patienten in sein eigene Heilmittel. Die Kinesitherapeutin führt den Patient in sein eigenen Mesokosmos hinein um mit ihm gemeinsam seine 4-D Eigenmobilisation zu ereichen.
Die Kinesitherapeutin heilt die Beschwerde des Patienten teils mit ihrem theoretischen Wissen und teils Manu propria, das heisst mit eigener Hand. Die Bewegung findet im Kopf, nicht in der Muskulatur statt. Die Bewegungen den kinesitherapeutischen Händen finden in ihrem Wissen, ihren Erinnerungen, ihren Empfindugen und ihren Erfahrungen statt. Diese Einstellung zwingt die Therapeutin bei der Behandlung des Patienten bewusst zu arbeiten um die Bewegungen ihren Hände dem Problem des Patienten anpassen zu können.
Manu propria Kinesitherapie ist keine Technik, sie beinhaltet die verschiedene, schon lange anerkannten, dem Problem des Patienten angepasste Untersuchungs- und Behandlungstechniken.
Die Kinesitherapeutin mit ihrem theoretischen Wissen, mit ihrer Erfahrung, mit ihren Empfindugen für das Wesentliche und feinem Gefühl ihrer Hände untersucht den Patienten um sein Problem zu erkennen und danach die Verspannungen der Muskeln, die Blockade der Gelenken und die schwächen der Bindergewebe Aufzufinden und zu Behandeln.
Grundsetzlich ist das Ziel der Untersuchung die Aktualität der Schädigung über die Gewebsirritation zu bestimmen sowie die Ursache vom Auslöser der Beschwerden zu unterscheiden. Die m.p. Kinesitherapie beinhaltet verschiedene Methoden der Behandlung die Kinesitherapeutin ermöglichen dieses Problem beheben und das physiologische Zusammenspiel zwischen bewusste Wahrnehmung des Patienten und seinen Gelenken, Muskeln und Nervahlen Strukturen wieder herzustellen. Dazu werden zu erst die mobilisierende und detonisierende Massage und die 3-D mobilisierende Techniken durch die Kinesitherapeutin eingesetzt. Die Therapeutin sollte der Mangel am Selbstvertrauen beim Patient erkennen und versuchen von erstem Augenblick an, den Patienten zu motivieren bei der Therapie mit allen seinen Sinne bewusst mit zu machen. Die Kinesitherapeutin ladet, so zu sagen, den Patient zum Fest der Sinne ein um ihm die Methode der:
4- D Eigenwahrnehmung
4- D Eigenstabilisation
4- D Eigenmobilisation
bei bringen zu können.
http://die-tore-der-zeit.blogspot.com
"Die Natur hat uns reich mit vielem Sinnen beschenkt. In unserer schnelllebigen Zeit wächst unsere Aufmerksamkeit, das Leben bewusst, ursprünglich und intensiv zu geniessen. Immer mehr Menschen sehnen sich nach Fülle, Freude und reichlich Spass im Leben. Sich mit allen Sinnen Wohlfühlen ist der innige Wunsch jeden von uns.
Die Fähigkeit, den eigenen Körper im Gleichgewicht halten zu können und damit seiner Haltung und Bewegung zu ökonomisieren, gelingt nur, wenn die Bereichen der Wahrnehmungssysteme; der fünf Sinnen, des Schmerzes, des proprio- kinästethischen (Muskel und Gelenke), des vestibulären (Gleichgewicht), des Leibsinnsbereiches einzeln funktionieren und miteinander interagieren." zitat aus dem Buch "Die kreatvitäten der alltäglichen Bewegung" Dijana Jelcic
Atmung
Die Atmung ist die erste und letzte Handlung im Leben eines Menschens, es ist deshalb sehr wichtig, richtig atmen zu lernen. Durch vollständige Ein- und Ausatmung wird unser Körper energetisiert und neu belebt. Wenn der Patient gelernt hat, mittels richtigen Atmung, sich aktiv zu entspannen, dann ist er bereit beim anderen Aktiven Massnahmen in der Therapie, mit zu machen.
Muskelentspannung nach Jakobsen
Grundprinzip der Methode ist die Muskelentspannung durch vorherige Anspannung. Ich vermittle dem Patient die Fähigkeit, Spannungszustände im Nerv/Muskelsystem zu erkennen und bewusst zu beeinflussen.
Postisometrische Relaxation PIR
Das ist ein Begriff für das Phänomen, dass ein isometrisch angespannter Muskel (d.h. Anspannung ohne Induktion einer Bewegung, weil ein gleichgrosser Widerstand wirkt) im Anschluss an die Anspannung kurzfristig weniger Grundspannung als zuvor aufweist. Dies wird u.a. genutzt, um verspannte und funktionell verkürzte Muskeln zu lockern und zu dehnen.
Ich lasse hierzu den Patienten den zu dehnenden Muskel zunächst gegen den Widerstand meiner Hände anspannen um dem Patient das Gefühl der isometrische Anspannung zu vermitteln. Nach einigen Sekunden lässt der Patient locker. Im Anschluss daran kann der zuvor angespannte Muskel ohne grossen Kraftaufwand oder gar Schmerzen gedehnt werden. Aus der neuen, etwas gedehnten Position wird das gleiche Vorgehen wiederholt und so Zug um Zug der Bewegungsspielraum des Muskels deutlich erweitert bzw. die Verspannung aufgehoben.
Die Technik wird je nach Schule als Postisometrische Relaxation (PIR), Muskel-Energie-Technik (MET) oder auch Neuro-Muskuläre-Technik (NMT) bezeichnet.
Ich versuche dem Patient dieser Technik als 4-D Eigenmobilisation zu vermitteln. Die bewusste Wahrnehmung des Prozesses ermöglicht dem Patient der Ort des Schmerzes zu lokalisieren, die Verspannunge seiner Muskeln aleine zu verstärken und danach zu lösen um die verkürzte Muskel durch die richtige Bewegungsrichtung aleine dehenen zu können.

Dass ist ein Konzept zur Analyse der biomechanische Verhältnisse der Extremitäten und Wirbelsäulegelenken. Die biologischen Gleichgewichte der Muskulatur sind abhängig von der Qualität der biomechanischen Rhythmen, Kinematik (Geometrie) der Gelenken und der Wirbelsäule. Es ist wichtig, die pathomechanischen Zustände der Strukturen zu reharmonisieren, bevor man mit funktioneller Rehabilitation beginnt. So kann der natürliche Rhythmus und Dynamik des Bewegungssystems verbessert werden. Um dass beim Patient zu erreichen musste ich zu erst die Geometrie meines Körpers erforschen und versuchen wahrzunehmen. Die Kenntnisse aus der euklidische Geometrie halfen mir dabei, aber ich spürte die Schatten in meiner bewusste Wahrnehmung der Gelenksraumen meines Körpers.
Der Raum und die Zeit sind nicht fundamental, sondern werden von grundlegenderen Strukturen meines Körper in mir für mich erzeugt. Ich versuchte die Entstehung der Raum- Zeitdimension mit allen meiner Sinnen wahrzunehmen.

Im Gegensatz zum 3-D Raum unserer Vorstellungswelt (Länge-Breite-Höhe, oder x-y-z) bedeutet 4-D, dass ein orthogonales Objekt je 4 Zahlenangaben für seine "Position" und seine "Ausdehnung" benötigt (üblicherweise werden hier die kartesischen Koordinaten x, y, z und w verwendet) sowie vier Winkel, die seine Ausrichtung im Raum bestimmen. Die Achse für die Ausdehnung in der vierten Raumdimension wird manchmal als w-Achse bezeichnet, die Ausdehnungsrichtungen ana ("oben") und kata ("unten").
Ich suche eine Richtung, die nicht nur im Raum aus Dimension 3 liegt. Die Bewegung ist die Ausdehnung die mich in die Richtung der vierte Dimension führt. Mein persönliche Raum die Dynamosphäre ist zuerst kugelförmig und ich versuche ihn bewusst wahrzunehmen. In der bewusst wahrgenommene Dynamosphäre des Menschens sind alle Bewegungsrichtungen, die ich mir vorstellen kann, möglich. Die Bewegung findet in meinem Kopf, statt. Mit meinen Bewegungen und logische Überlegungen verwandle ich den Inhalt meines persänlichen Raums, der Kugel, in ein 4-dimensionaler (Hyper-)Würfel (Tesserakt) der 16 Ecken, 32 Kanten, 24 Quadrate und 8 Würfel besitzt. Ich befinde mich in meinen Gedanken in meinem eigenen 4-dimensionalen Hyperraum der in der Kugel meine Kinesphäre schwebt. Ich habe gelernt dass jeder feste Körper eine Ausdehnung in vier Dimensione hat. Er muss Länge, Breite, Höhe und Dauer, die nötige Zeit für die Ausführung der Bewegung besitzen.
In folge einer naturbedingten menschlichen Schwäche, der Mangel unseres Wahrnehmungsvermögens, neigen wir dazu, diese Tatsache zu übersehen. Es gibt wirklich vier Dimensionen; drei die wir die drei Ebenen des Raumes nennen und die vierte Dimansion ist die Zeit. In meiner Vorstellung breche ich mit der Tradition der Perspekive einer realen Welt und begebe mich in die Multidimensionellewelt der Wirklichkeit. Ich kubusiere der Kugel und meine Dynamosphäre wird zum Raum mit mehr als drei Dimensionen, sie ist mein kleine Universum und ich bin der Mensch in meinem persönlichem Hyperraum geworden.
"Bewegungen können mit unterschiedlichen Graden der inneren Teilnahme und mit grösserer oder kleinerer Intensität ausgeführt werden. Sie mögen durch das übertriebene Verlangen, ein Ziel zu erreichen, beschleunigt oder durch eine vorsichtige, zweifelnde Einstellung verlangsamt werden. Der Bewegende mag sich ganz auf eine Bewegung konzentrieren und den gesamten Körper in einem Akt des kraftvollen Widerstands einsetzen, oder er mag eher leger nur einen Teil des Körpers mit feinem Gefühl gebrauchen. Auf diese Weise stellen sich dynamische Qualitäten ein. Eine der grundlegenden Erfahrungen mit der Dynamik von Bewegungen ist, dass ihre verschiedenen räumlichen Nuancen immer klar unterscheidbare geistige und emotionale Haltungen offenbaren." Rudolf von Laban; (Choreutik, S. 37)
Ich gestalte mit meinen Bewegungen die mobile Architektur meines Körpers. Mein Körper verändert sich von einem zum anderen Augenblick meines Daseins. Die vierte Dimension, meine Zeit wird lebendig und wahrnehmbar. Ich fühle die Länge, Breite und Höhe meines Körpers und empfinde ganz bewusst die Dauer meiner Bewegungen die mir die Tore der Zeit und damit auch die Tore meines mehrdimensionales Daseins eröffnen. In meinem virtuelen Hyperraum befolgt jede meine Bewegung den Gestz des goldenen Schnitts und hinterlest in meinem persönlicen Raum, für mich jetzt wahrnehmbaren Spuren der goldene Spirale. Mein Körper ist lebendiger und beweglicher geworden. Wo immer ich mich befinde oder bewege, nehme ich den Raum ein und bin von ihm umgeben. Es wird mir bewusst dass sich mit jeder Bewegung meine Körpers oder eines seines Teiles meine Raum und Körpergeometrie verändert.
Ich kann den Unterschied zwischen den Raum im Allgemeinen und dem Raum in der Reichweite meines Körpers bewusst wahrnehmen und spüren. Ich stelle fest das ich die lebendige und mobile Objekt der Architektur geworden bin. In meinem Körper vereinigen sich die Naturgesetze meines Daseins mit der Kreativität meines Denkens. Ich stelle fest dass ich und mein Körper der lebendige Le Corbusiers Modulor geworden sind. 4-D Eigenmobilisation eröffnete mir die Tore einer wunderbaren, meiner eigenen Welt, die keiner Angst vom Schmerz kennt. Ich kann den Schmerz sehen, hören und riechen, ich empfinde ihn nicht weniger, sondern anders. In meiner "neuen Welt" fühle ich wie die Empfindungen alle meiner Sinne für mich wahrnehmbarer geworden sind und sie laden mich auf ihr Fest ein.
Über "Fest der Sinne" habe ich in der rubrik "Die Idee meines Buches" geschrieben.
http://sinne-und-wir.blogspot.com
http://alltagschoreografie.blogspot.com
http://die-tore-der-zeit.blogspot.com
Um eine Besserung des Körpers und Bewegungszustandes beim Patient zu erreichen versuche ich zuerst dem Patient die Wichtigkeit seines bewussten Daseins in seiner eigenen vierdimensionalen Dasein zu erklären.
Die Bewegung findet in ihrem Kopf statt, nicht in ihre Muskulatur. Ich bin nur der Wegweiser zur Verbesserung Ihres körperlichen Zustandes. Dass zu ereichen sollten Sie versuchen Ihren Körper und Ihrer persönlichen Raum- Zeitdiemsionen mit allen Ihrer Sinne wahrzunehmen.
Nach dieser Aufforderung vereinigen sich der Arbeitrhythmus meiner Hände und Atmungsrhythmus des Patienten bei:
Querfriktion. Das ist eine Spezialmassage die an Muskel- Sehnenübergängen und Sehnen-Knochenübergängen ausgeführt wird um z.B. Entzündungsgeschehen und die in der Sehne eingelagerten Ödeme zu beseitigen. Die Massage wird meistens als etwas passives verstanden, Querfriktion kann, wenn der Patient mit seiner bewussten 4- D Eigenwahrnehmung bei der Behandlung dabei ist, als aktives Teil der Kinesitherapie verstanden werden.
Bei der Traktion werden die Gelenkpartner durch manuellen Zug der Kinesitherapeutin voneinander entfernt, was zu einer Druckminderung, Entlastung und auch zur Schmerzlinderung im betroffenen Gelenk führt. Eine gleichzeitige Dehnung der Gelenkkapsel und der Bänder harmonisiert den Raum des Gelenkes und verbessert die Beweglichkeit. Der Patient muss mit seiner bewussten Wahrnehmung der Behandlung aktiv dabei sein um nach der Behandlung den Zustand den gedenten Strukture bei behalten und mit 4- D Eigenstabilisation und 4- D Eigenmobilisation erhalten und verbessern zu können.
Beim translatorischen Gleiten werden die Gelenkanteile parallel gegeneinander bewegt, um das verlorengegangene Gelenkspiel und damit die Beweglichkeit wieder herzustellen. Mit der Aufforderung wie z. B. "Stellen sie sich vor ihre Wirbelsäule wäre ein Regenwurm der sich bewegt" versuche ich dem Patient der Grung und die Wichtigkeit dieser Technik zu erklären.
Die Weichteilbehandlung mit detonisierende, punktuelle und mobilisierende Massage, verschiedenen Entspannungs- und Dehntechniken dienen dazu, die Muskulatur so zu verlängern, dass sie sich dem Neugewonnenen Gelenkspiel anpasst und dem Patient ermöglicht die Leichtigkeit der Bewegungen seines Körpers bewusst wahrzunehmen.
Klassische 3D Mobilisation, oder Dreidimensionale Mobilisation ist eine Behandlungsform die das Ziel verfolgt, die Beweglichkeit zweier Gelenkspartner im Gelenkraum zueinander zu normalisieren. Mit dieser Technik werden die geometrischen Eigenschaften von Teilen des Bewegungsapparates wieder hergestellt. Damit wird der Gelenkraum in seiner volle Länge, Breite und Höhe wieder hergestelt, das Bewegungsausmass der zweier Gelenkspartner vergrössert und der Schmerz positiv beeinflusst. Dass sind mobilisierende, nicht manipulierende, Techniken und damit auch korrigierende Gymnastikübungen. Dabei versuche ich die Schulung des räumlich- zeitlichen Denkvermögens beim Patient zu erwecken und dieser Technik in der 4-D Eigenmobilisation zu verwandeln.
"Stellen Sie sich ihren persönlichen Raum als ein Ikosaeder vor und versuchen Sie jede Ecke des imaginären geometrischen Körpers als Ausgangspunkt ihrer Bewegung zu visualisieren. Die Baustruktur des Ikosaeder gleicht der Baustruktur des Kristalls. Jetzt versuchen Sie den starren Körper des Ikosaeders sich als ein Kristall vorzustellen. Der Kristall ist die lebendige Architektur der Natur die in ihrer Baustruktur die Spirale aus Unzeligen Tetraeder verbirgt."
"Ihre Bewegungen im Ikosaeder werden dann gleich der dynamischen Kristallographie der menschlichen Bewegung. Der Kristall ist ein Symbol für die Übereinstimmung von organischer Natur und abstraktem mathematisch-geometrischem Gesetz und für die Vereinigung von feststehenden und dynamischen, starren und veränderlichen Elementen. Ihre Bewegungen sind Spiralförmig und Sie befolgen mit jeder Ihren Bewegung die Naturgesetze des Kristallbau welcher in seiner entstehung den Gesetz des goldenen Schnittes befolgt . "
Das Körper und Bewegungsbewusstsein des Patienten verwandelt die 3-D Mobilisation in 4-D Eigenmobilisation. Die bewusst wahrgenommene Bewegung ist eine vierdimensionale Bewegung weil sie die Zeit, ihrer Dauer, in sich einschliesst. Die 4-D Eigenmobilisation ist die Eigenbewegung des Patienten und die wirkt als Heilmittel.

Dass ist ein Konzept zur Analyse und Therapie von Haltungs- und Bewegungsstörungen des menschlichen Körpers. Sobald wir über der Dynamik des menschlichen Körpers sprechen ist automatisch die vierte Dimension menschlihen Daseins dabei inebegriefen und das Konzept verlangt das bewusste Dasein des Patinentes bei der Behandlung. Ich erkläre dem Patient den Unterschied zwischen den grossen Muskeln, welche viel Kraft für die Erzeugung von Bewegungen entwickeln können, und den kleinen tiefen Muskeln, welche die Stabilität im Gelenk gewährleisten und als eigentliches Stützsystem wirken.
Pilates Rolle hilft die Bewegungen der kleine tiefe Muskeln wahr zu nehmen und dann sie auch bewusst zu Trainiren. Auf der Rolle sitzend oder liegend kann der Patient zuerst die Spiraldynamik seiner kleinen tiefen Muskeln bewusst wahrnehmen und anschliessend sie in die alltäglichen Bewegungen des Körpers integrieren zu können.
Oft führt ein Ungleichgewicht zwischen diesen sogenannten Mobilisatoren und Stabilisatoren zu abnormen Belastungen von Gelenken, Muskeln oder Neuralen Strukturen. Ursache solcher Störungen können sowohl Bewegungsmangel (z.B. passives Sitzen), als auch Überlastung sein, was zu Veränderungen der Länge, der Spannung der einzelnen Muskeln und dem Schmerz führt.
Mittels meiner Haltungs- und Bewegungsschulung und sanften Kräftigungs- und Dehnübungen kann der Patient bewusst mit Hilfe eigenes dynamischen Muskulären Gleichgewichts in seinem vierdimensionalen Dasein seinen Körper und seine Bewegungen wahrnehmen, und dann mittels 4- D Eigenwahrnehmung, 4- D Eigenstabilisation und 4-D Eigenmobilisation selbstständig an den Ursachen seiner Beschwerden arbeiten und sie auch beseitigen.

"Ein Mensch, der sich am eigenen Körper, im Raum und vom eigenen Körper aus nicht orientieren kann, hat eine gestörete Wahrnehmung und kann sich daher nicht normal bewegen."
Zitat aus dem Buch "Funktionelle Bewegungslehre"; Klein- Vogelbach.
Mit der Einstellung eines systematisierten funktionellen Befundes (der manuelle Muskelfunktionstest und Goniometrie) beim Patient werden die Abweichungen für jedes einzelne Gelenk erfasst. Daraus leite ich die bestehenden Beschwerden ab und versuche den Patient auf seine gestörte Wahrnehmung des Körpers aufmerksam zu machen.
Die Therapie der funktionellen Bewegungsbeschwerden besteht aus drei Teilen:
- Mobilisierender Massage
- Widerlagernder Mobilisation den Gelenken
- Hubfreier und hubarmer 4- D Eigenmobilisation des Körpers
Ich behandle, durch die Verletzung verursachten Schmerzen und funktionelle Bewegungseinschränkungen am ganzen Bewegungssystem. Der Begriff funktionelle Kinesitherapie hebt die Kinesiologische, bewegungsanalytische Grundlage der therapeutischen Übungen hervor. Das Schwergewicht liegt auf der qualitativen Beeinflussung der Bewegungs-Funktion, auf der Schulung von Haltung, Bewegung, Gang und der Bewegungs-Koordination.
Unter Berücksichtigung der körperliche Konstitution des Patients und der bestehenden Bewegungsdefizite soll eine Ökonomisierung täglicher Bewegungsabläufe und Schmerzfreiheit erreicht werden. Eine den individuellen Gegebenheiten angepasste Haltung oder Bewegung muss viel und bewusst geübt und so automatisiert zu werden. Die Funktionelle Kinesitherapie kennt eine sehr grosse Anzahl von Übungen in verschiedenen Ausgangsstellungen mit und ohne Ball, welche für jedes spezielle Problem wiederum individuell angepasst werden können.
 Die Übungen mit Dem Sitzball ermöglichen dem Patient die richtige Belastung der Wirbelsäulegelenken wahr zu nehmen und in dynamischem Gleichgewicht seines Körpers sitzen und aufstehen zu lernen.
Giger MD Gymnapparat; Richtig sitzen und dann die Wirbelsäule und alle vier Extremitäten aus korekten Ausgangsstellungen bewegen lernen. Der Apparat ist so gebaut das die Stellungen der Pedalen die richtige Geometrie der Gelenken unterstützen und flüssenden Bewegungen ermöglichen..
Wo sich jemand noch nicht gegen die Schwerkraft bewegen kann, suche ich manuell und mit hilffe des Giger MD medical device Apparetes die bessere Ausgangsstellungen, bei denen die Schwerkraft ausgeschaltet wird. Diese Ausgangstellungen erleichtern die 4- D Eigenwahrnemung der Körper- Bewegungsgeometrie.
Die Bewegung mit dem Giger MD medical device entlastet die Gelenke und aktiviert die Muskulatur und erleichtern dem Patient die Ausführung der Methoden die 4- D Eigenstabilisation und 4- D Eigenmobilisatin.
- Bewegen in einem Schwerlose Zustand
- Arme und Beine sind miteinander und mit dem Kopf, dem Rücken und dem Becken Kinematisch verbunden.
- Die Bewegungen und Kräfte sind harmonisch im dynamischen Gleichgeweicht, symmetrisch und koordiniert.

Bei der Propriozeption handelt es sich um einen Teilaspekt der Bewegung Koordination, die auch als Tiefensensibilität bezeichnet wird. Die Propriozeption ist unser verborgener sechster Sinn, sie ist der ständige unbewusste Fluss von Informationen über die bewegliche Teile unseres Körpers, Muskeln, Sehnen, Gelenken. Mit ihrer Hilfe werden unsere Haltung, unsere natürliche Muskelspannung und unsere Bewegungen unablässig überwacht und den jeweiligen Umständen angepasst. Dass dies jedoch automatisch und unwillkürlich geschieht, merken wir nicht davon, aber wenn sie mangelhaft oder gestört ist felht uns die Orientierung am eigenen Körper.
Die Einseitigkeit unserer Alltagsmotorik hat ihren Folgen. Die sind den meisten von uns nicht unbekannt: Verspannungen, Schmerzen, Abnützungszustände. Die Ursachen müssen wir uns erst bewusst machen, häufig liegen sie in unseren alltäglichen Lieblingshaltungen. Fehlhaltungen werden so eingeübt und sind schliesslich unsere schmerzhaften täglichen Begleiter.
Propriozeptive Neuromuskuläre Facilitation - PNF Methode
- Propriozeptive= Stimulation von Muskeln, Sehnen, Gelenke über ihre Rezeptoren.
- Neuromuskuläre= Verbindung zwischen Nerv und Muskel
- Facilitation= antreiben und beschleunigen des Prozesses zwischen Nerv und Muskel.
Die PNF-Methode wurde in den Jahren von 1946 bis 1951 vom Neurophysiologen Dr. Kabat und der Physiotherapeutinen M. Knott und D. Voss in den USA entwickelt. Das PNF-Konzept wurde zuerst für Behandlungen von Lähmungen entwickelt und wird mittlerweile bei fast allen Krankheitsbildern eingesetzt (Schlaganfall, MS, Parkinson, Haltungsschulung, Sportverletzungen etc.).
PNF ist eine Methode, die die Bewegungsbahnung erleichtert über die funktionelle Einheit Nerv/Muskel und stimuliert die Bewegung durch die innere propriozeptive (über Muskel, Sehne, Gelenkkapsel) und äusere exteroceptive Reize (über Haut, Auge, Gehör).
http://de.wikipedia.org/wiki/PNF
Komplexe und dreidimensionale Bewegungsmuster verstecken sich nahezu überall im Alltag und bei jeder unseren alltäglichen Bewegung. Diese Bewegungsmuster sind in jedem von uns von Geburt an verankert. Ohne das wir dass bewusst wahrnehmen der Naturgesetz des goldenen Schnittes mit seiner dynamische Spirale vereinigt die Teile unseren Bewegungen in einen natürlichen "Fluss von Bewegungsmuster". Ich versuche diese dreidimensionale Bewegungsmuster dem Patient bewusst zu machen um es in das vierdimensionale Bewegungsmuster zu verwandeln.
Die Komplexe vierdimensionale Bewegungsmuster können mit unterschiedlichen Graden des Wiederstandes geführt, aber sie sollten immer mit der grosse bewusste Teilnahme des Patienten, 4- D Eigenwahrnehmung, ausgeführt werden. Bei der Führung der Bewegung, muss ich der Rhythmus meiner Hände immer dem Rhythmus des Patienen anpassen können. Wenn der Patient begint selbstständig diese Bewegungsmuster auszuführen, dann dürffen sie auch durch das übertriebene Verlangen, ein Ziel zu erreichen, beschleunigt oder durch eine vorsichtige, zweifelnde Einstellung verlangsamt werden. Das Stopp der Bewegung ist das richtige Augenblick dem Patien die 4- D Eigenstabilisation Methode zu vermitteln. Der Patient sollte sich ganz auf eine Bewegung konzentrieren und den gesamten Körper in einem Akt des kraftvollen Widerstands einsetzen, oder er mag eher leger nur einen Teil des Körpers mit feinem Gefühl gebrauchen. Auf diese Weise stellen sich rhythmische und dynamische Qualitäten der Bewegung ein und durch diese grundlegenden Erfahrungen mit dem Rhythmuss und der Dynamik von eigenen Bewegungen, werden auch ihre verschiedenen räumlichen Nuancen wahrnehmbarer. Bei der 4- D Eigenmobilisation verschmolzen die körperliche, denkende und emotionale Haltungen des Patienten in seinen vierdimensionales Dasein und schaffen sein eigenen Universum der Vernunft.
http://bewegungsphilosophie.blogspot.com
Seit einiger Zeit ist die PNF- Methode eine neue Trainingsform geworden – denn was gibt es sinnvolleres und natürlicheres, als sich unseren Veranlagungen entsprechend zu bewegen. Wenn wir uns auf den korrekt ausgeführten Bewegungsmuster konzentrieren erfähren wir die Spiralbewegungen unseres Körpers, unseren Rhythmus und Dynamik und erreichen die wahrnehmung der vierten Dimension unseres Daseins, unsere Zeit.
Ziel der Behandlung mit klassischer PNF- Methode ist die Koordinierung und Ökonomisierung von Bewegungsabläufen durch Normalisierung des Muskeltonus, Kräftigung und Dehnung der Muskulatur und Umgestaltung von unökonomischem, pathologischem Bewegungsverhalten im Alltag.
Um das zu erreichen mussen wir alle Stadien der sensomotorischen Kontrolle des Körpers bewusst wahenehmen und verbessern können.
- Gleichgewicht
- Mobilität
- Stabilität
- Ausdauer
- Geschicklichkeit
http://choreutik.blogspot.com
Die Website "fitforfun" zeigt die verschiedene Bewegungen die man nach der abgeschlossene Kinesitherapie leicht alleine zu Hause üben kann.
http://www.fitforfun.de/fitness/studiotraining/pnf-gymnastik
Propriozeptive Training in meiner Praxis
Das geschieht vor allem durch die Übungen auf labilem Untergrund wie Wackelbrettern, Therapiekreiseln, Noppenbällen, weichen Matten oder mit Rüttelstäben.
Proprio Schaukel hilft die kleine Fühler des Körpers, so genannte Propriozeptoren, zu stimulieren.
Haben Sie schon einmal versucht, auf einem eingeschlafenen Fuss zu stehen? Diese Erfahrung hat Ihnen einen Eindruck davon vermittelt, was es bedeutet, wenn ein wichtiger Teil unserer Sinneswahrnehmung, nämlich die Propriozeption, ausfällt. Als Eigenwahrnehmung oder Propriozeption bezeichnet man die Fähigkeit, Muskel- und Gelenkbewegungen wahrzunehmen. Diese Fähigkeit ist von grundlegender Bedeutung für unsere Bewegungen. Bei einem eingeschlafenen Fuss wird die Propriozeption, die Eigenwahrnehmung unterdrückt. Der Fuss ist überflutet vom Propriozeptoren.
Rüttelstab mobillisiert die kleine tiefliegende Muskeln in ganzem Körper und ermöglicht die bewusste wahrnehmung der vierte Dimension bei der Methode die 4- D Eigenstablisation.
»Durch das Balancieren, Vibrieren und Pendeln werden die kleinen tief liegenden Muskeln beansprucht, die für unsere Haltung verantwortlich sind«, erklärt Dr. Heike Streicher vom Institut für allgemeine Bewegungs- und Trainingswissenschaft der Uni Leipzig.
Eine ihrer bewährten Übungen für Rückenpatienten die ich mit der 4- D Eigenstabilisation verbinde:

im Einbeinstand auf eine dicke, weiche Matte stehen, Ganzkörperspannung aufbauen und die Position zwei Minuten lang ausbalancieren. Dies lässt sich steigern, indem man die Augen schliesst oder einen Ball hochwirft und wieder auffängt.

Vertigo- Der Schwindel

Unter Schwindel versteht man ein unangenehmes Empfinden, das durch eine Störung des Gleichgewichtsorganes oder durch eine Störung in der Zusammenarbeit der verschiedenen Sinne (Auge, Gleichgewichtsapparat und Eigenwahrnehmung) ausgelöst wird. Es äussert sich in einer Scheinbewegung der Umwelt oder einer scheinbaren Selbstbewegung, was zu Gleichgewichtsstörungen und einem Orientierungsverlust im Raum führt.
Der Lagerungsschwindel
Der sogenannte "benigne paroxysmale Lagerungsschwindel" (gutartiger anfallsartiger L.S.) ist die häufigste Schwindelform mit typischem, durch Kopfseitlagerung auf das betroffene Ohr oder Rückwärtsbewegung des Kopfes auslösbaren Drehschwindel, der im allgemeinen innert 5 - 10 Sekunden wieder verschwindet, maximal aber eine Minute dauert.
Die Übungen zum Lagerungsschwindel
Das Training der Propriozeption bedeutet in erster Linie die Schulung des Gleichgewichtssinnes der sich im Labyrint des innen Ohr befindet. Das heisst, dass eine nicht gut ausgeprägte Gleichgewichtfähigkeit die Gesamtkoordination des Menschen negativ beeinflusst.
Spezielle Gleichgewichtsübungen aktivieren die tief liegenden Muskeln entlang der Wirbelsäule und die tief liegenden Hinterhauptmuskeln. Schema der Hinterhauptsmuskeln im enspannten Zustand und
im angespannten Zustand.
Anders als die oberflächlich verlaufende Hauptmuskulatur, die die Bewegungen führt, besitzt diese tiefere Gewebsschicht eine stabilisierende und unterstützende Funktion des Nacken- Kopfübergangs. Durch die Anspannung dieser Muskluatur kommt es zu geringste Lageweränderung des Atlas Wirbel, welche dann auch die Kopfstellung beeinflusst und das Schwindelgefühl verursacht.
Ich versuche zu erst mit der mobilisierende und detonisierende Massage diese Verspannung zu lössen. Die Traktion des Gelenkes und translatatorische Gleiten im Atlas- Kopfgelenk helfen mir die zentrierte Lage und damit auch die Raum und Bewegungsgeometrie des Gelenkes wieder herzustellen. Dann versuche ich dem Patient diese Gleitbewegung bewusst zu machen.
"Stellen Sie sich ihren Atlas als einen Sattel und ihren Kopf als den Reiter vor. Der Kopf gleitet über dem Atlas wie der Reiter das bei reiten auf dem Pferd macht."
Propriozeptives Training bringt diese feinen Muskelfasern dazu, schneller auf Reize von aussen zu reagieren. Es verbessert das Gefühl für die Körperhaltung, indem es das Skelett-Muskel-System immer wieder dazu zwingt, ein gezielt gesetztes Ungleichgewicht auszubalancieren.
Ausgang und Endestellung der Übung. Der Kopf des Patienten sollte dabei immer in der zentrierte Lage des ersten Gelenkes sein. Der Patien muss die Augen offen halten um dem Gleichgewichtzentrum die Anpassung auf die Veränderung der Kopfstellung zu ermöglichen.
Ein spezielles Lagerungstraining (Schwindelgymnastik) wird beim gutartigen Lagerungsschwindel erfolgreich eingesetzt. Die Patienten sollten die Übungen zu Hause regelmässig anwenden. Eine tragfähige Therapeut-Patienten-Beziehung ist wichtig, da viele Menschen mit Schwindel, nach der ersten Attacke wiederholt darunter leiden oder ständig etwas Schwindel fühlen.
www.mauderli-hno.ch/Vest_Rehab
Die Hausübung für den Patien.
Bild 1 Setzen Sie sich auf ein Bett. Drehen Sie den Kopf 45° zur rechten Seite. Bild 2 Legen Sie sich schnell auf den Rücken. Schultern auf dem Kissen, damit der Kopf leicht nach hinten fällt. Verharren Sie ca. 30 Sek. Bild 3 Kopf nicht anheben. Drehen Sie den Kopf nach links Bleiben Sie ca. 30 Sek. Bild 4 Rollen Sie sich auf die Seite. Kopf geht mit (90° Winkel). Bleiben Sie ca. 30 Sek. Bild 5 Setzen Sie sich aus dieser Position auf. Die Übungen sollten Sie zuerst mit Ihrem Arzt und Therapeut besprechen. Führen Sie dann die Übungen dreimal täglich aus. Es kann sein, dass Sie einen leichten Lagerungsschwindel verspüren.
www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Fokus/
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