Die Idee meiner Therapie
Interesante Links
Ich und die anderen über mich
Meine Philosophie
 Die Idee meines Buches
Was ist die Physiotherapie?
Interesante Berichte
Angebote
Aktuelles
Preise
Der Schmerz
Ihre Meinung ist für mich wichtig
       



In aller Kürze sollten Sie folgendes über mich und über meinem Werdegang zur dipl. Physiotherapeutin wissen:

Ich bin als einzige Tochter einer Schauspielerin und eines Juristen in ehemaliger Jugoslawien  geboren und habe meine Kindheit, Schulzeit und meiner Jugend in der Kroatien verbracht. 

  • 1964 der Abschluss der achtjährige Grundschule, Kroatien  
  • 1968 Gymnasium Matura, Kroatien
  • 1973 Dipl. Physiotherapeutin, Kroatien 
  • 1974 bis 1980 arbeitete ich im Kantonsspital Winterthur.
  • 1980 bis 1985 arbeitete ich  in der Praxis Dress. Elke und Beat Dejung, Winterthur
  • 1984 Dipl. Physiotherapeutin, Schweiz
  • 1985 eigene Praxis für Physiotherapie, Embrach

So ist die wunderschöne Schweiz zur meine zweite Heimat geworden.

Die Bewertung meiner Diplomprüfung an der Schule für Physiotherapie des Universität Spital Zürich, war ausgezeichnet.

Mein "Deutsch" ist aktiv und damit genügend, aber nie gut, darum entschuldige ich mich für alle meine Schreibfehler.

Neben meinen Physiotherapeutischen Kenntnissen, vermischt sich in meinem Wessen das Kreativäspotential meiner Mutter mit dem Gerechtigkeitsgefühl fürs Wesentliche des menschlichen Daseins meines Vaters. Mein Wunsch ist es, in meiner Praxis "die verschiedenen Welten" unseres Daseins zu verbinden. 
Ich versuche das Bekannte mit dem Unbekannten, das Bewährte mit dem Neuen zu verknüpfen und danach die einzelne Teile des menschlichen Wessen zum ganzen, kreativen Dasein zu verwandeln.



Dem Patient zur Liebe bin ich immer bereit, mein bestehendes Wissen zu hinterfragen, Widersprüche nicht einfach akzeptieren, neuen Wegen und Denkweisen offen gegenüberstehen. Dadurch erweitern sich mein Wissen, mein Bewusstsein und auch meine Eigenwahrnehmung. Es wird immer mit neuen Erfahrungen ergänzt und zur Erweiterung den Behandlungsmöglichkeiten beitragen.

Glauben Sie mir, auch wenn unsere Vollkommenheit und Gesundheit nicht über Nacht gelingen, ich freue mich, mit jedem Patient gemeinsam Schritt für Schritt zu seinem Ziel voran zu gehen.

In der letzten Zeit hat Kinesitherapie durch den Druck von Krankenkassen bei vielen Ärzten ihre Wichtigkeit verloren. Ich versuche im Kurze die Wichtigkeit der Bewegungstherapie und, aus der kinesitherapeutischen Sicht, den Unterschied zwischen Angewandte Kinesiologie und funktionelle Kinesiologie, Medicinischen Trainings Therapie MTT und sportlichen Krafttraining zu erklären.


Physiotherapie ist ein Teil der Physiomedizin und der allgemeine Begriff für das breite Spektrum von Behandlungen die ich in meiner Praxis anbieten kann. Kinesiologie (funktionelle Bewegungslehre) und Kinesitherapie (Bewegungstherapie) sind die Fachbereichen die ich am Anfang meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin ablegen musste.

Kinesiologie ist keine Technik. Kinesiologie, um den Unterschied zwischen der Kinesiologie und ihrer Abwandlung in die heute im alternativ Medizin bekannte "Angewandte Kineziologie" zu betonen, ist eine alte wissenschaftliche Disziplin, die  Anatomie und Biokinematik Kenntnisse über gesunde und funktionelle Bewegungsmuster des menschlichen Körpers in sich verbirgt.

Bei der Biokinematik, wird die Lehre von den bewegten Körpern (Kinematik) aus der Mechanik auf lebende Objekte angewandt. Die Biokinematik ist Teil einer wissenschaftlich orientierten Bewegungsanalyse und untersucht Änderungen des Bewegungzustandes. Sie beschreibt die räumliche und zeitliche Charakteristik der Bewegung, ohne die Masse der sich bewegenden Körper und die auf sie einwirkenden Kräfte zu berücksichtigen. Messgrössen der Biokinematik sind Ort, Weg, Zeit, Geschwindigkeit und Beschleunigung.  Im menschlichen Körper gehören zu einer Bewegung immer mindestens zwei Muskeln, ein Gelenk, und zwei Knochen. Das ist die Biokinematische Bewegungseinheit, die unter der Steuerung des zentralen Nervensystem zur 3- D, dreidimensionale, funktionelle Bewegungsmuster wird. Mit hilfe unserer bewusste Eigenwahrnehmung der Körper- Bewegungsgeometrie verwandeln wir die Bewegung in die 4- D, vierdimensionale, Eigenmobilisation.

Ich musste, genau wie jeder dipl Physiotherapeut, schon am Anfang meiner Ausbildung die Anatomie des menschlichen Körpers apsolvieren, die verschiedene funktionelle Bewegungsmuster und  die Biokinematische Gesetze auswendig lernen, um die Bewegungverhältnise den Gelenkenpartner beurteilen und die Bewegungswinckel des Gelenks (Goniometrie) messen zu können. 

Ich musste auch manu propria, eigenhändig, die Kraft jeden einzelnen Muskel in dem Bewegungssystem testen und bewerten können, um den Unterschied zwischen einer funktionelle und einer nicht funktionelle Bewegung feststellen zu können. Um dass zu erreichen muss man genau der Anfang und Endeort jedes einzelnen Muskel kennen. Es ist auch sehr wichtig zu wissen ob ein Muskel einen oder mehrere Gelenke bewegt, ist er der Hauptbeweger oder nur Helfer bei einer Bewegung, usw. Ohne die genaue Kentnisse der Anatomie ist diese Messmethode mangelhaft. Diese Messmethode nennt man in der Kinesitherapie der manuelle Muskelfunktionstest.
Mit Hilfe des Muskelfunktionstests kann der funktionelle Status des Körpers einfach und effizient überprüft werden um die Abschwächung bzw. mangelhafte Dehnbarkeit wesentlicher, an der Körperhaltung und seinen Bewegungen beteiligter Muskelgruppen feststellen zu können um die dann dem Patient auch bewusst machen zu können. Bei der Behandlung des Patientes Kinesiologie und Kinesitherapie verschmolzen in verschiedenen Therapiemethoden. 

Die kurze Geschichte der Angewandte Kineziologie

Die "Angewandte Kinesiologie" ist eine Richtung der alternativen Medizin. Der Begriff Kinesiologie ist den Physio und Sportmedizin entlehnt. Eine tatsächliche Wirksamkeit der Methode ist wissenschaftlich noch nicht dokumentiert und das Verfahren stark umstitten.

Am Anfang der 60er Jahre machte der amerikanische Chiropraktiker George Goodheart die Beobachtung, dass Patienten mit denselben Krankheitsbildern auch dieselben Schwächen beim Muskeltesten aufweisen. Umgekehrt bedeutet das, dass durch spezifische Muskeltests Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand eines Menschen gemacht werden können.

Goodheart erkannte die Zusammenhänge zwischen Muskeln und Organen, integrierte bereits bekannte Reflexzonen und -punkte in seine Arbeit und untersuchte die Wirkung von Nahrungsmitteln auf den Gesundheitszustand seiner Klienten. Durch den Einbezug der Traditionellen Chinesischen Medizin erweiterte er die Kinesiologie um das östliche Energiesystem der Meridiane sowie den Zusammenhang zwischen Emotionen und Gesundheit.

Seit 1971 werden weltweit Kurse in Touch for Health angeboten. Touch for Health = Gesundheit durch Berühren macht sich die Erkenntnisse der Kinesiologie zunutze, um Blockierungen durch Energieausgleich im Körper zu lösen.Touch for Health ist eine Synthese aus Erkenntnissen der Chiropraktik, des Meridiansystems, Akupressur, Ernährungslehre und Kinesiologie. Dass ist die Basis der Angewandte Kinesiologie und wurde speziell für den Laien als “Hausapotheke” entwickelt.

www.kinesiologie.know-library.net

"Educational Kinesiology"

Der Wissenschaftler Dr. Paul Dennison entwickelte aus der Angewandten Kinesiologie Goodheart heraus die "Educational Kinesiology", kurz "Edu-K". Sie beschäftigt sich mit der Verbindung von Gehirn und Körper und wird erfolgreich zur Verbesserung der Lernfähigkeit beim Lesen, Schreiben und Rechnen bei den Kindern eingesetzt. Konzentration und Gedächtnis werden dabei mit speziellen Übungen trainiert. Bei den Brain - Gym Übungen geht es darum Bewegungsgrundlagen zu schaffen, die beim Lernen notwendig sind, wie zum Beispiel der freie Fluss der Augenbewegungen und die Augen-Handkoordination, die fürs Lesen und Schreiben von grundlegender Bedeutung sind. Educational Kinesiology ist eine Methode die ihre Anwendung in der Logopädie findet, besonder bei den Stotternsyndromen.

In meiner Kinesitherapie ist "Edu-K" Methode bei jeder Behandlung des Patientes dabei und ich nenne sie die bewusste 4-D Eigenmobilisation des Bewegungssystems

Kinesiologie (die anatomische und funktionelle Bewegungslehre) kann auch als historisch gewachsenes interdisziplinäres Gebiet der Sportwissenschaft betrachtet werden, das sich aus der klasische Bewegungslehre der Leibesbewegungen heraus entwickelt hat und sich mit Themen und Problemkreisen aus dem Bewegungsbereich im zusätzlichen Sinne beschäftigt.  Kinesiologie als "funktionelle Bewegungslehre" und als Gebiet der Sportforschung definieren sich von der menschlichen Bewegung her. In der Sportwissenschafft die Kinesiologie gilt als fach- bzw. themenübergreifendes Teilgebiet, das sich in vielfältiger Weise, bei den Themen Lernen, Entwicklung, Verhalten und Handeln mit der Sportpsychologie aber ebenso der Sportpädagogik überschneidet.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Teilgebieten der Wissenschaft  hat Kinesiologie keine so genannte Mutterwissenschaft, an der sie sich orientieren könnte. Anfänglich sollte die funktionelle Bewegungslehre Einsichten und Kenntnisse über Bewegungsformen und Bewegungstechniken für die Gestaltung von Lernen und Unterricht schon teilen, später konstituierte sie sich als eigenständige Disziplin. Im Zusammenhang mit dieser Verwissenschaftlichung der Kinesiologie bildeten sich verschiedene Konzepte und Betrachtungsweisen heraus mit der Folge einer Ausdifferenzierung und Spezialisierung, wie z. B. Kinesiologie der Medicinischen Training Therapie MTT die man nicht mit dem sportlichen Krafttraining verwechseln darf.

Ein Krafttraining hat im Sinne der Schmerztherapie keinen Effekt, sofern dadurch nicht die geometrisch (Biokinematisch) relevanten Strukturen des Gelenks korrigiert werden. Spezifische Kinesitherapie bei den Schmerzen des Bewegungssystems besteht in einer Wiederherstellung der Geometrie des Körpers und nicht der Kraft.

http://der-goldene-schnitt.blogspot.com

Die Kinesiologie, im Deutschem Sprachraum bekannt als die Bewegungswissenschaft, beschäftigt sich mit den verschiedenen Faktoren und Aspekten, die für das Zustand alltäglicher und sportlicher Bewegungen des Menschen bedeutsam sind. Sie untersucht als grundlagen- und anwendungsorientierte Disziplin:

  • Die Bedeutung der Bewegung als grundlegende Dimension des menschlichen Daseins
  • Die Veränderung des Bewegungsverhaltens durch Entwicklungs- und Lernprozesse
  • Den Verlauf, die Strukturen und Funktionen von Bewegungstechniken und Bewegungshandlungen 

Der dipl. Kinesiologe ist ein, an der Hochschule, diplomierte Bewegungs und Sportwissenschaftler der die Entstehung und Verlauf der Bewegungen erforscht und sie weiter Entwickelt.

Kinesitherapie (die klassische Bewegungstherapie) ist auch eine alte wissenschaftliche Disciplin der Physiomedizin, die viele verschiedene Methoden in sich verbirgt und die gaben mir die Möglichkeit mich als Kinesitherapeutin zu entfalten. In der Kinesitherapie werden die kinesiologische Kenntnise benützt um der funktionelle Satuts des Bewegungssystems fest zu stellen, ihn dem Patient bewusst zu machen um die Körper- Bewegungsgeometrie des Patientes verbessern zu können.

Heute erkenne ich, dass meine Kenntnisse  der Kinesiologie  nur der Wegweiser durch die Verschiedenheiten der menschlichen Bewegungswelt sind. Jeder Patient ist für mich eine neue Herausforderung und mit jedem neuen Patient gewinne ich die neue Erfahrungen und erweitere  meinen Wissen. Zur gleichen Kenntnissen kammen auch die diplomierten Kinesiologen und sie forschen auch weiter. Die Zusammenarbeit dipl. Kinesiologen und dipl. Kinesitherapeuten erweitert die Möglichkeiten für eine sinnvolle Behandlung des Patienten. Glauben Sie mir, ich habe noch nie aufgehört zu lernen.


"Es ist mit dem Alter wie mit dem Tod. Manche treten ihnen gleichgültig entgegen, nicht etwa weil sie mehr Mut haben, sondern weil sie weniger Phantasie haben als die andere." M. Proust; "Die wieder gefundene Zeit"


Seit geraumer Zeit befasse ich mich, nebst meiner Tätigkeit als Physiotherapeutin, mit Studien über rhythmische Koordinationstherapie im Rahmen alltäglicher Bewegungsabläufe. Die Analyse der Alltagsbewegungen beim Patient findet auch in den Kenntnissen der Kinesiologie statt. Erst wenn die Alltagsbewegungen funktionell, gekonnt und sinnvoll ausgeführt sind kann man sie durch den Sport weiter verbessern.

Mens sana in corpore sano ist ein lateinischer Spruch. Er bedeutet "ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“.

Die Redewendung ist ein verkürztes Zitat aus den Satiren des römischen Dichters Juvenal.Satiren 10, 356: Orandum est, ut sit mens sana in corpore sano. Deutsch: Bitten sollte man darum, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist sei.

Juvenals eigentliche Absicht zielte darauf, diejenigen seiner römischen Mitbürger zu geisseln, die sich mit törichten Gebeten und Fürbitten an die Götter wandten. Beten, meint er, solle man allenfalls um körperliche und geistige Gesundheit. Mens sana in corpore sano ist also nur im Zusammenhang mit dem Sinn und Inhalt von Fürbitten und Gebeten zu verstehen.

Er hat also als Satiriker keineswegs behauptet, dass ausschliesslich in einem gesunden Körper ein gesunder Geist stecke, sondern nur - da er meist das Gegenteil davon erlebt hatte - dass es wünschenswert sei, wenn dem so wäre. Juvenal hat aber auch die zu seiner Zeit (60-127 n. Ch.) sportlichen Idole parodiert.

Zu diesem Thema habe ich ein Buch über Alltagsbewegungen geschrieben. Titel : DIE KREATIVITÄT DER ALLTÄGLICHEN BEWEGUNG“. Dieses Buch ist vorerst in kroatischer Sprache erschienen. Eine deutsche Ausgabe ist in Vorbereitung.

Meine Studie basiert auf der Analyse der Proportionen des menschlichen Körperbaus, seiner Anatomie und seiner Kinesiologie, seiner Biokinematik und seiner Möglichkeiten sich im Alltag korrekt zu bewegen. Mich interresierte die Wichtigkeit der Alltagsbewegungen in unserem Leben, ihrer Wirkungen auf das Leben, ihrer Spuren in unserem persönlichem Raum und das Wichtigste, Verbindungen zwischen dem Körper und dem philosophischen, denkenden "Ich" in uns.

Das Körperbewusstsein und 4- D Eigenwahrnemung der Bewegungsgeometrie sind die Bedingungen für die Möglichkeit der Selbstgestaltung. Nur das Selbst das fähig ist sich reflexiv auf sich selbst zu wenden, gewinnt den Spielraum und die Zeitdimension die ihm erlauben sich selbst zu gestalten.
Auf einen Nenner gebracht: Unser Körper denkt, der denkt mit uns, Ideokinese, die bildhafte Vorstellungen eigenes Körpers und eigener Bewegungen, sind für mich der Anfang jeder aktiven Therapie und der richtige Weg das Körper und Bewegungsbewusstsein zu erlangen.

Die Erkenntnisse der Studie vermische ich in meiner Praxis mit der Schmerzbekämpfung Therapie und würde sie gerne als Kurs "Alltagsbewegung Performance" anbieten. Das bedeutet in der Praxis jedem Patient die Gestaltung seine eigener Bewegungsmuster zu vermitteln. Jede Bewegung soll aus eigener Technik herauswachsen und das Mittel werden, mit dem man an sich selbst arbeitet während man etwas Sichtbares gestaltet. Erst wenn wir die Leichtigkeit der Alltagsbewegung erfahren, können wir schöpferisch wirken und unsere veränderten Bewegungen werden sichtbar besser und schöner. Dass zu erreichen sollten wir die Zeit als Dimension unseres Daseins wahrnehmen können. Die Zeit ist nicht teilbar, die ist die Dauer, das Rhythtmus und die Dynamik unserer alltäglichen Bewegungen.

http://die-tore-der-zeit.blogspot.com

Wenn wir dass begriffen haben dann können wir beispielsweise schon morgens beim Duschen oder beim Trinken der ersten Tasse Kaffee mit den "ÜBUNGEN" beginnen und die Eleganz in unserem Bewegungsablauf wahrnehmen und danach unsere Tätigkeiten schwungvoll und mühelos bewältigen. 

Freundliche Grüsse
Dijana Jelcic


VERNISSAGE DES BUCHES

„DIE KREATIVITÄT DER ALLTÄGLICHEN BEWEGUNG“

von Dijana Jelčić

 
Das Kroatische Institut in Rieden bei Baden AG, getragen vom ungebrochenen Idealismus von Stansilava Račić und Damir Petkov, wird immer mehr zum eigentlichen Zentrum des Kulturlebens der Kroaten in der Schweiz.

Die Gastfreundschaft der Träger  und Betreiber des Kroatischen Instituts ist von besonderer Qualität. Am 13. Januar 2007 konnten wir sie zum wiederholten Male erfahren.

Im vollen Saal des Kroatischen Instituts wurde das neue Buch von Dijana Jelčić vorgestellt. Das in Zagbreb beim Verlag „Kapitol“ 2006 kroatisch erschienene Buch versucht, die menschliche Bewegung mit dem menschlichen Denken zu verbinden. Die Bewegung ist eine meist unbewusste, mechanische Handlung, die erst durch das Mitwirken des Bewusstseins zu ihrer Vollkommenheit findet. Kurzum, in allem, was er macht, ist der ganze Mensch gefordert.
Der Schauspieler, Zdenko Jelčić, hat versucht durch die Texte aus der kroatischen und der Weltliteratur das Anliegen des Buches bildhaft darzustellen. Insbesondere gilt es in diesem Zusammenhang das Gedicht des kroatischen Dichters Tin Ujević „Hymnodia to mou somati“ (Hymne an den Körper) hervorzuheben.
Tihomir Nuić fand in seiner Rezension, dass das Buch auf unkonventionelle Art und Weise eine Bewusstseinsweckung beim modernen Menschen anstrebt. Der Zeitgenosse hat im allgemeinen keine Zeit für sich. Dazu kommt, dass der moderne Mensch von einer Tradition geprägt ist, welche ihm eine negative bis ablehnende Haltung dem Körper gegenüber vererbt hat. Nicht nur unsere Seele, sondern auch unsere Sprache über den Körper hat darunter gelitten. Die Autorin will mit ihrem Buch unser Bewusstsein und unseren Blick für die Körpersprache schärfen. 

Dijana Jelčić hat mit nur einem Satz über den Zustand des Sitzens die Aufmerksamkeit des Publikums gewonnen. Wenn wir sitzen, meinen wir, dass wir ruhen. Aber unser Herz, unser Blutkreislauf, unsere Lunge und unser Hirn arbeiten ununterbrochen. Unsere Muskeln verbrauchen Energie, auch dann wenn wir sitzen. Vor allem wird viel Energie verbraucht, dort wo falsch gesessen wird. Daraus lässt sich eine wichtige Lehre ziehen: Wir sparen Energie, sogenannte eigene Energie, nur wenn wir richtig mit unserem Körper umgehen (richtig sitzen, richtig gehen, richtige Bewegungen machen beim Kochen, Essen, Trinken, Waschen, Bügeln, usw.). So einfach und unkompliziert die Autorin ihre Gedanken dem Publikum vortragen konnte, die Wirkung des Buches auf die einzelnen Menschen bleibt abzuwarten.

Text "Libra" Zeitschrift des Kroatischen Kulturklubs in der Schweiz





Bernard Lang, bekannter Filmproduzent von Embrach, kam vor zwei Jahren in meine Praxis. Sein Problem waren die Schmerzen bei einer fortgeschrittenen Arthrose des rechten Kniegelenks mit Prognose einer Gelenkprothese.
Beim Eintrittsgespräch formulierte er seine Anforderung an mich: "Zeig mir was ich tun soll! Du bist mein Wegweiser".
Gerade zu dieser Zeit arbeitete ich an der Studie über die Kreativitäten in den alltäglichen Bewegungen. Seine Einstellung ermunterte mich, in seinen Fall die theoretischen Erkenntnisse einzubringen um das Problem gemeinsam zu lösen.

Ich zeigte ihm wie durch eine gedachte komplexe Bewegung der aktive Ablauf zu erfolgen hat. Sein Vertrauen in meine Anweisungen vor allem aber die konsequente, bewusste Integration der Bewegungen in jede alltägliche Tätigkeit durch ihn selbst, verbesserten den Zustand des Gelenkes allmählich.  Er lernte sein Kniegelenk zu zentrieren, seine Füsse richtig zu belasten, und bei jedem Schritt, sein Körpergewicht richtig zu verlagern ohne dabei die kostbare Zeit zu verlieren.

"Kannst du mir sagen wie ich ohne Schmerzen den Wein aus dem Keller holen kann?",  fragte er mich eines Tages.
"Ja klar, denke bewusst daran dein Körpergewicht zu verlagern."
"Du meinst gleich wie beim Spazieren?"
"Genau so."

Zwei Woche später Herr Lang sagte zu mir:
"Ich habe beim Treppen ab- und aufsteigen mein Körpergewicht in deine Hände gegeben."
"Und wie ist es gegangen?"
"Ich habe den “Mouton Rothschild 1978“ ohne Schmerzen aus dem Keller gebracht."  

 Die Implantation einer Gelekprothese steht heute nicht mehr zur Diskussion.

 
   
   
   
Top