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"I have a dream" (engl. „Ich habe einen Traum“) ist der Anfang einer berühmten Rede von Martin Luther King jr., die er anlässlich der grossen Protestkundgebung March on Washington for Jobs and Freedom am 28. August 1963 in Washington D.C. hielt, an der mehr als 250.000 Menschen teilnahmen.

Ich habe einen Traum und würde gerne meinen jetztigen und ehemaligen Patieneten und vielen anderen Menschen "Alltagsbewegung Performance" als Kurs anbieten.

Performance (engl.: Aufführung, Vorstellung, Vortrag, Darstellung, Spiel) ist, seit etwa 1960, eine Form der Aktionskunst.

Performance richtet sich gegen Vorstellungen von Kunst als dauerhaftem, werthaltigen, beliebig verschiebbaren und verkäuflichen Objekt und betont dagegen das Situationsbezogene, Handlungsbetonte, Vergängliche des Künstlerischen. Sie kritisiert die Trennbarkeit von Künstler und Kunstwerk. Nicht Geschichten und Rollen wie im Thater oder Bilder und Objekte wie in der bildenden Kunst stehen dabei im Mittelpunkt, sondern Aktionen, Bewegungen und Prozesse. Performance-Künstler geben nicht etwas anderem Gestalt, sondern sich selbst.

Narziss ist in der Mythologie der Jüngling, der beim Blick in einen Teich sich in sein eigenes Spiegelbild verliebt hat. Narziss hat Glück gehabt: er scheint mit seinem Spiegelbild mehr als zufrieden gewesen zu sein. Dass sein Schicksal dennoch tragisch geendet hat, steht hier nicht zur Diskussion. Tragisch jedoch ist die Tatsache, dass unzählige Menschen ihr Spiegelbild nicht mögen, sondern auf's Messer verabscheuen. Augen, Nasen, Ohren, Lippen, Brüste, Bauch und selbst Gliedmassen - alles, was die Natur geschaffen und dem kritisch-modischen Auge nicht passt, läuft Gefahr, unter das Skalpell zu geraten. Da der Titel des Schönheitschirurgen nicht geschützt ist, schnippelt mancher Doktor täterkräftig an seinem Opfer herum und schafft Resultate, die sich alles andere als sehen lassen. Jeder dritte Patient sei mit seinem Schönheitseingriff unglücklich, sagt eine Studie. Risiken und schwerwiegende Folgen eines Eingriffes können zusätzliche Belastungen und Enttäuschungen bringen. Es sind nicht die Nase, die Lippen, die Brüste, die verändert werden sollten. Es ist die Einstellung dem eigenen Körper gegenüber, die oft gestört ist. Und diese Einstellung wird durch Mode, Werbung, Trends kräftig geschürt.


Fazit: Wir setzen alles daran, uns selber mehr zu mögen. Wir wollen nicht unseren Körper kritisieren, sondern unsere Einstellung zu unserem Körper verbessern. Und wir verzichten auf Wertmasstäbe, abwertende Bermerkungen oder gar Witzeleien zum Aussehen eines Menschen.
Eine gute Prise Narzissmus ist gesünder als allzu strenge Selbstkritik.

www.praxis-info.ch

Die "Alltagsbewegung Performance" ist mein Traum in dem ich keine Granzen zwischen der Jungen und Alten Menschen sehe, dass ist ein Konzept das spürbahren und manche sichtbahren älterung Prozesse für immer aufhalten soll.        

Die "Alltagsbewegung Peformance" stelle ich mir, als immer werdende Gestaltung eigenes Körpers, vor. Das oberste Ziel des Kurses ist bei alltäglichen Bewegungen des korrekten Zusammenspiels von Kopf, Nacken und Rücken mit den Armen und Beinen Aufrecht zu erhalten. Der Weg zum Ziel muss eine Herausforderung werden für alle unseren Sinne. Im Algemeinen Körperübungen kommt es meist nur zu mechanische Wiederholung bestimmter Bewegungen. Solche Übungen können nicht zur richtigen Veränderung unseres Daseins beitragen. Die "Alltagsbewegung Performance“ bietet uns die Möglichkeit unsere Gedanke zu ordnen, mit den Gedankenbilder zu arbeiten, die Bewegung auszuführen, die Bewegung wahrzunehmen, die Bewegung anzuhalten, wiederholen und korrigieren.  

Das bedeutet, ich würde versuchen den Teilnehmern die Gestaltung eigenes dynamischen Körperbildes und eigener Bewegungsmuster zu vermitteln, denn jede Bewegung ist eine Technik, mit der man an sich selbst arbeiten kann, während man etwas Sichtbares gestaltet. Erst wenn wir, durch die Veränderungen unserer Körperhaltungen, die Leichtigkeit der Alltagsbewegung erfahren, können wir schöpferisch wirken und unsere veränderten Bewegungen werden sichtbar schöner und gleichzeitig sinnvoller. Wir können dann schon morgens beim Trinken der ersten Tasse Kaffee Eleganz in unserem Körperdasein wahrnehmen und danach mit Eleganz unseren Bewegungen unsere Tätigkeiten schwungvoll und mühelos bewältigen. 


Ich schlage die 5 Ideen  der Grundübungen vor.

  • Dymanisches Gleichgewicht des Stehens
  • Dynamisches Gleichgewicht des Sitzens
  • Dynamisches Gleichgewicht des Gehens
  • Dynamisches Gleichgewicht des Liegens
  • Dynamisches Gleichgewicht des Körpers bei entspannung

Diese Übungen sind als Anfang gedacht um die Sphären und die Bewegungsmöglichkeiten den eigenen Körper kennen zu lernen. Innerhalb dieses Vorschlages sind viele Varianten möglich, die wir gemeinsam  suchen können.

http://koerperintelligenz.blogspot.com  

Erst wenn wir eigenen Körper und seine Bewegung Möglichkeiten kennengelernt haben, werden wir mit Vorstellungbilder arbeiten und unser Gedanken vermögen ausnützen.

http://ideokinese.blogspot.com

Die Themen die wir danach bearbeiten werden, sollen von den Teilnehmern vorgeschlagen werden und können aus dem Bereich des Alltags, des Bewegungrepertoires, der Freizeit oder dem Körper an sich gewählt sein.

Wir werden es, zu einem vorgegebenen Thema (wie z.B. was mache ich falsch beim Essen und Trinken, beim Bügeln, bei der Gartenarbeit etc.)  Ideen zu andern oder neuen Bewegungausführungen und Haltungen suchen.

Dieses soll möglichst frei von Zwang geschehen, besondere von solchen, denen die traditionelle "Bewegungübungen“ unterliegen.

"Alltagsbewegung- Performance“ Kurs ist keine Gruppenaktivität. Die Teilnehmer sollen eigene Dynamik und eigenen Rhythmus erfahren.

Kurs basiert auf freien Vorstellungsverknüpfungen, eigenen Gedankenbildern und Ideen für die Beweglichkeit.

Eduard Degas, die BüglerinenEdgar Degas; Die Büglerinen. Bügeln ist eine von alltäglichen Tätigkeiten die man oft ungern erledigt und dabei die Nacken und Schulternmuskulatur verspannt, der Kopf droht zu explodieren, der ganze Rücken beginnt an zu schmerzen, die Beine fühlen sich an wie aus dem Blei und die Füsse brennen. Das muss nicht so sein. Alltagsbewegung Performance ist der Weg diesen und ähnlichen Schmerzhaften Tätigkeiten ein Ende zu machen. 


Neue Denkart in der Kinesitherapie ermöglicht mir zum Beispiel ein Rückenleiden mehrfach zu beschreiben:

  • als mechanische Blockierung zwischen zwei Wirbeln
  • als psychosomatische Schmerzreaktion
  • als Verlust der Tiefensensibilität
  • als Verlust der Koordination

Die Kernaussage ist, dass bei dem Schmerz nicht alles vorhersagbar oder messbar, aber für mich alles real ist.

Um die korrekt ausgeführte Bewegungen wahrnehmen zu können, müssen wir genau wissen wie sie entstehen. Jeder soll seinen eigenen Körper erkunden. Jeder soll, die Bewegungsgeometrie eigenes Körpers erfaren um die Ausgangstellunge der Gelenke für die bestimmten Bewegungen herausfinden zu können. Jeder soll lernen mit Gedankenbilder des eigenes Körpers und seiner Teile zu arbeiten. Jeder soll den eigenen Schwerpunkt finden um ihn bei jeder neu entstandenen Bewegung verlagern zu können. 

          Theoretischer Teil

  • Alltags Anatomie
  • Alltags Kineziologie,
  • Kleine Hirn- und Neurologiekunde,
  • Raum-Zeit Dimension,
  • Der Körper denkt mit,
  • Gedankebilder

          Praktischer Teil

Seit der Renaissance stand sich der Mensch mehr und mehr im Spiegel der Kunst und der Wissenschaft gegenüber und er entwickelte nach und nach einen Blick von aussen auf sich und hielt ihn für den eigentlich richtigen. Das zeigt sich sehr gut im medizinischen Bereich der in früheren Zeiten hauptsächlich aus dem Erzählen der leiblichen Beschwerden, Begleitumstände und Empfindungen bestand.

Heute wird dieser Bereich reduziert zugunsten von Laboruntersuchungen und technischen Aufnahmen, die unseren Körper und seinen Zustand abbilden. Dann identifizieren wir uns mit dem Bild und sind auf diese Weise gewohnt, uns selbst in unserem Innern von aussen zu betrachten, wenn wir von uns reden. Wir nehmen einen virtuellen Blick auf unseren Körper ein, so wie wir ihn vom Anschauen, von Bildern und aus dem Spiegel, aber auch aus Büchern, von Röntgenfotos und CT-Aufnahmen kennen.

Wir haben ein mehr oder weniger theoretisches  Wissen über seine Anatomie und Physiologie, Bewegungslehre, alles Dinge, die wir nicht an uns wahrgenommen, sondern uns angeeignet haben. Wir stehen uns daher zunehmend distanziert und abstrakt gegenüber. Wir geraten in ein zwiespältiges Verhältnis zu unserem Körper weil seine Erfahrung in der Zeit der Moderne eher verdrängt war.

Meine These ist, dass einfache alltägliche Bewegungen einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis der Übergänge und Zusammenhänge zwischen bewusste Wahrnehmung und Körper, zwischen konzeptueller und kinästhetischen Realität in der Erfahrung von mentalen- Kräften und Körperwahrnehmung liefern können.

"Ferner ist natürlicherweise der Mittelpunkt des Körpers der Nabel. Liegt nämlich ein Mensch mit gespreizten Armen und Beinen auf dem Rücken, und setzt man die Zirkelspitze an der Stelle des Nabels ein und schlägt einen Kreis, dann werden von dem Kreis die Fingerspitzen beider Hände und die Zehenspitzen berührt. Ebenso, wie sich am Körper ein Kreis ergibt, wird sich auch die Figur eines Quadrats an ihm finden. Wenn man nämlich von den Fusssohlen bis zum Scheitel Mass nimmt und wendet dieses Mass auf die ausgestreckten Hände an, so wird sich die gleiche Breite und Höhe ergeben, wie bei Flächen, die nach dem Winkelmass quadratisch angelegt sind." Vitruvius             

Mit seiner Federzeichnung illustriert Leonardo da Vinci also, allerdings nicht als Erster, die These des Vitruvius, der aufrecht stehende Mensch füge sich sowohl in die geometrische Form des Quadrates wie des Kreises ein.

Wie auf der Zeichnung ersichtlich, setzt der Künstler für den „homo ad circulum“ den Zirkel tatsächlich exakt im Nabel an. Beim „homo ad quadratum“ ist der aufrechte Stand der exakte Mittelpunkt des Quadrates. Leonardo da Vinci hat mit menschlichen Bewegungen der Kreis quadriert.

Das Idealbild der menschlichen Schönheit ist daher kein absolutes, sondern besteht aus der Beziehung einzelner Teile zueinander, wie es auch der Goldene Schnitt fordert.

In neuerer Zeit stammt die einzige herausragende Proportionslehre von dem französisch/schweizerischen Architekten Le Corbusier. Sein Problem führt von der "exakten" Messung zurück zu Gesetzen für die Teilung von Flächen und Räumen nach "harmonischen", und seiner Überzeugung nach dem Menschenmass entnommenen Gesichtspunkten. Seine Proportionsfigur wurde bekannt unter dem Namen "Modulor" und diente dem Architekten zur Findung von Massen am Bau, die er im Einklang mit dem menschlichen Mass sah. Le Corbusier verknüpft in seinem Modulor das menschliche Mass mit geometrischen Harmonievorstellungen die aus der harmonischen Teilung, dem Goldenen Schnitt entstehen.

http://der-goldene-schnitt.blogspot.com

Je nach Problemstellung, würde ich die Funktionalitäten und die daraus folgende Körperverbindungen erklären. Um die Proportionen eigenes Körpers war zu nehmen, werde ich versuchen dem Teilnehmern den Weg  des Goldenes Schnitts in dem Körper vorstellbar zu machen und anschliessend die angemessenen Übungen für bestimmte teile des Körpers vorschlagen:

  • Schädel- Atlas(erste Nacken Wirbel) - Axis(zweite Nacken Wirbel),
  • Nacken - Kopf,
  • Schädel und Kiefergelenk,
  • Nacken - Schultergelenk,
  • Hand- Arm- Schultergelenk
  • Schultregürtel- Schultergelenk
  • Schultergürtel - Becken-Beckenboden - Zwerchfell,
  • Brustkorb- Becken
  • Becken- Hüftgelenk- Kniegelenk- Fuss
  • Füsse – Becken - Wirbelsäule,
  • Dynamik und Rhythmus des Atmen,
  • Inneres dynamisches Gleichgewicht und die nötige Balance mit Aussenwelt,
  • Wichtigkeit des eigenen Schwerpunktes

Verwirklichung der Themen die wir ausgewählt haben:

Ich werde die Teilnehmer in meine Praxis .  

  • Bügeln,
  • Fenster reinigen,
  • Gardinen aufhängen,
  • Wäsche aufhängen,
  • Staubsaugen,
  • Bodenreinigen,
  • Körper Hygiene, 
  • Treppe steigen
  • Sitzen in dem Auto

und in meine Wohnung einladen und versuchen auf beiden Orten die Atmosphere des Alltags zu schaffen und zu vermitteln.                          Mit der Aufforderung "Stellen Sie sich vor" werde ich den Teilnehmern die Ideen für die eigenen Gedankenbildern vorschllagen, wie z.B. "Stellen Sie sich vor ihre Wirbelsäule wäre der Bambus. Schliessen Sie im Stehen die Augen und versuchen Sie ihren ganzen Körper wahrzunehmen. Ihre Füsse die mit ihren Sohlen auf dem Boden zuerst kleben und dann wachsen wie die Wurzel in den Boden ein. Achten sie dann auf die kleine, weiche Bewegungen die sich durch Ihr Körper wie eine Meereswelle verbreiten und Sie ständig in dem Gleichgewicht hallten. Wenn Sie diese Bewegungen richtig wahrnehmen dann spüren Sie dass Sie dabei nicht tun müssen. Die Bewegungen sind einfach da, die Bewegungen die ihre Wirbelsäule stabilisieren. Ihre Wirbelsäule bewegt sich wie ein Bambus in dem Wind.  So lernen Sie die Bewegungen die Ihre ständigen Begleiter sind kennen und können jeder Gegenstand mit der Leichtigkeit ihrer eigene Bewegungstechnik vom Boden aufheben."

Dann können Sie ohne die Schmerzen zu haben auch:

  • Kochen,
  • Gartenarbeit,
  • Bürroarbeit, Computer, Mausbedinnen
  • Buch lesen,
  • Fernsehen
  • Theatar, Kino besuch
  • Festliche Mittag- Abendessen
  • Fest der Sinne

Die Tageszeit ist so zu wählen, bei der, der Biorhythmus des Menschen keine Tiefs verzeichnet, also zwischen 9 -12 bzw. 16 -19 Uhr. Der Zeitrahmen zirka 30-50 Min., je nach Abmachung.


"Bewegung Performance" ist ein Konzept für eigenen Bewegungsideen heraus zu finden und verwirklichen um die Kreativität und Funktionalität in den alltäglichen Bewegungen  immer weiter  entwickeln zu können.

Alle Teilnehmer (ich schlage max 3 vor) sollten:

  • bereit sein ihre Haltung- Bewegung Gewohnheiten zu verändern.
  • wissen warum sie ihre Haltung- Bewegung Gewohnheiten verändern wollen.
  • Vertrauen in eigenem Körper gewinnen,
  • lernen mit dem Schmerz umzugehen und 
  • durch die Bewegung den Schmerz beseitigen können.
  • Musik die Wir ausgewählt haben muss für alle Teilnehmer angenehm sein.
  • Für jeden Teilnehmer würde ich angepasste Bewegungen suchen und vorschlagen.
  • Jeder einzelne sollte eigene Bewegung- Technik entwickeln.
  • Jeder einzelne sollte eigenen Rhythmus und Dynamische Gleichgewicht finden.
  • Entspannung- Übungen sollten auf jeden einzelnen Körpern angepasst werden.
  • Jedem soll Äusserung ermöglicht werden (verbal als auch durch Bewegung)
  • Die Bewegungsidee Bewertung kommt nach der „Turnstunde“, falls gewünscht.
  • Kommentare und Kritik der Ideen müssen akceptirt werden

Dass ist auch ein Konzept das Ihnen beweisen kann dass der griechisches Mythos vom Altern die Menschheit schon jahrtausende in die Irre führt. Der Mythos vom Altern lässt uns glauben, dass sichtbares Altern etwas Natürliches und Zwangsläufiges und damit einfach hinzunehmen sei. Inzwischen ist aber wissenschaftlich belegt, dass Altern zu einem grossen Teil mit unseren Lebensgewohnheiten zusammenhängt.

Ich würde gemäss den ärztlichen Diagnosen Gruppen bilden wie:

  • Kopfweh und Nacken- Schulter Problem,
  • Mausarm,
  • Tennisellebogen ,
  • Brustkorb und Atem Problemen,
  • Beckenboden Gymnastik,
  • Schwindel Problem,
  • Sitzende Tätigkeiten,
  • Hausfrau Tätigkeiten,
  • Freizeit Schmerz als Syndrom

Ich habe einen Traum, Heute! So beendete Martin Luther King jr. seine bekannte Rede.

http://alltagschoreografie.blogspot.com

Möchten sie mit mir meinem Traum teilen?

Haben sie noch Fragen?

dijana.jelcic@bluewin.ch


ist ein noch immer nicht ganz erforschtes Feld.

Ausser dem Gehirn, dem Knorpel und einigen Anhangsgeweben wie Zahnschmelz, Nagel, Haare, sind alle Gewebe des Körpers mit den Schmerzsensoren ausgestattet und kommen als Ursache von Schmerzen in Frage.

"Schmerz ist eine unangenehme Sinnesempfindung und Gefühlserfahrung verbunden mit tatsächlicher oder drohender Gewebezerstörung oder beschrieben in Begriffen einer solchen." Beat Dejung "Triggerpunkt- Therapie" 2003, Verlag Hans Huber

Mein ehemaliger Chef, Dr. med. Beat Dejung hat mir die Art mit dem Schmerz der Patienten umzugehen beigebracht. In seiner Praxis habe ich gelernt die Schmerzempfindung des Patienten zu analysieren und den Schmerz dem entsprechend zu behandeln. In dieser Zeit, vor ca. 25 Jahren, begann Beat die Triggerpunkt- Therapie zu entwickeln. Die wieder Entdeckung des Muskelschmerzes durch Janet Travell und David Simons hat Dr. med. Beat Dejung weiter erforscht und seine eigene Technik entwickelt. Wir haben damals versucht die Technik der Ida Rolf dem "Gefängnis" der reine Psychotherapie zu befreien und mit dem myofaszialen Schmerzbehandlung zu verbinden. Zur gleichen Zeit hat Frau Dr. med. Elke Dejung die neuen Wege in der Psychotherapie erforscht. Elke hat mir den Weg gezeigt wie ich mit dem Mensch als Ganze und nicht wie mit der Summe seiner Teile umgehen kann. In der Praxis Dress Dejung habe ich gelernt den Patient mit seinem Körper, seinem Schmerz, seiner Seele und seinem Herz zu behandeln.   Unsere Wege haben sich, nach fünf Jährigen zusammen Arbeit, getrennt, aber mein Dank, für den Werdegang mich als selbstständige Therapeutin, schulde ich zuallererst Beat und Elke die mich bei dieser Entscheidung die ganze Zeit unterstützt haben. Dr. med Beat Dejung hat mit seiner Technik, die Triggerpunkt- Therapie, die Behandlungen in der Schmerztherapie für die Therapeuten erleichtert und für die Patienten noch sinnvoller gemacht 

Die Schmerztherapie bei chronischen Schmerzen ist für mich immer wieder eine Herausforderung und auch, nach meiner langjährigen Tätigkeit als Physiotherapeutin, noch immer eine Utopie die ich versuche in die Wirklichkeit zu verwandeln.

"Bei chronischen Schmerzen müssen die verschiedenen Experten zusammen  mit dem Patienten nach einer Lösung des Problems suchen". von Daniel Bächtold; Tages- Anzeiger. Donnerstag 06. 09. 2007. 

"In der Physiotherapie stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die Schmerzen zu lindern und das Wohlbefinden eines Patienten zu steigern." sagt in gleichem Artikel Omega Huber, die Presidentin des Schweizer Physiotherapieverbandes.

Der Schmerz ist das Wahrnsymbol des Körpers und bei jedem Patient hat der Schmerz die eigenen Ursachen und der anderen Auslöser. Das Individuelle bei jedem Patient muss in der Therapie betrachtet werden. Allgemein gültige Lösung die man in der Schmerztherapie anwenden könnte, gibt es nicht. Die Schmerztherapie ist, für jeden Thearapeuten, ein sehr weites Feld das voll von verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten ist. Unsere Methoden werden immer mehr wissenschaftlich untermauert und wir haben die Möglichkeit mit gutem Gewissen diese verschiedene Methoden bei den Patienten zu kombinieren. Velche Therapieform bei velchem Patient hilft ist schwer vorauszusagen. Ich begebe mich, bei jedem neuen Patient, auf der Suche nach die richtige Therapieform. 

Der Schmerz, der Fremde der aus nicht kam.

"Welches Wesen hat nur eine stimme, gehet aber auf vier, auf zwei und auf drei Füssen?" ist ein der ältesten und berühmtesten Rätsel aus der griechischen Mythologie, der viele Menschen das Leben gekostet hat.

                                                                                                                                                                 Die Sphinx fragte und der Ödipus gab ihr die richtige Antwort:                                                                                                                 "Der Mensch, der in der Kindheit auf allen Vieren krabbelt, als Erwachsener auf zwei Beinen geht, und sich im Alter auf einen Stock stützt."  und so befreite der Statt Thebe von Fluch der Sphinx. Aber es beantwortet nicht ein zweites Rätsel, das sich im ersten verbirgt: Warum sollten die Menschen die gelernt haben, aufrecht zu gehen, diese Fähigkeit verlieren und schliesslih einen Stock benötigen? 

Offensichtlich stehet dahinter die verallgemeinte Annahme, dass älter werden gleichbeddeutend ist mit gebrechlich werden und den Schmerzen zu haben. 

Was geschiet während des Lebens, was ist für die Entstehung von Schmerz, den Fremden der aus nicht kam, verantwortlich?
Ist das ällterung Prozess der Grund dass der Mensch die Schmerzen hat?

Nein? und Warum nein? Veil wir wissen noch immer nicht wann genau das Alter beginnt, entweder schon bei dem Geburt oder wenn sich die Schmerzen im Körper bemerkbar machen.

Man kann die Tatsache nicht leugnen, dass der Mensch mit dem Alter steif und unbeweglicher wird, aber das beweisst noch immer nicht, dass aus dem ällterung Prozess der Schmerz hervorgehet.  

Man vermutet dass der sogenannte degenerative Schmerz durch einseitige oder eingeschränkte Bewegungen entsteht, meistens über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Dieser Prozess führt dazu, dass Muskeln, Gelenke und Knochen nicht, wie biologisch vorgesehen, beansprucht werden. Die Muskeln verkümmern, der Knorpel kann sich nicht richtig ernähren und die Knochendichte verringert sich. Das Verkümmern beziehungsweise Verkürzen der Muskulatur verändert die dynamische Gelenksgeometrie.

Die Euklidische Geometrie  http://wunderland.hirnwindungen.de/ , und

die dynamische Geometrie meiner Ideokinetischen Vorstehellungen der Gelenken können Sie auf dem Link http://choreutik.blogspot.com/  anschauen. 

Jedes Gelenk in menschlichem Körper hat eigenen Raum und wenn die dynamische Gelenkgeometrie nicht mehr in der Ordnung ist, die Veränderungen am Gelenk haben oft eine höhere Belastung des Knorpels zur Folge. Der Körper versucht die nun für das Gelenk schädliche Bewegung mit der Schmerzempfündung zu stoppen.

Die häufig vertretene Meinung Gelenkverschleiss würde die Schmerzen auslösen wurde durch unterschiedliche Studien widerlegt. So gibt es keinen erkennbaren Zusammenhang zwischen Schmerzen und Arthrose. Ebenso wurde nachgewiesen, dass viele altersbedingte, im Röntgenbild dramatisch wirkende Verschleisserscheinungen der Wirbelsäule ohne besondere Schmerzen oder Einschränkungen verlaufen können. In dem Fall, wenn kein Knorpel mehr vorhanden ist und die Knochen aufeinander reiben kann durch den Verschleiss der Schmerz ausgelöst werden.

Bei den meisten Menschen entsteht der Schmerz aber schon viel früher. Und zwar in dem Augenblick, wo der Körper, und leider nicht der Mensch selbst, eine Veränderung der Gelenkgeometrie erkennt. Die ersten Anzeichen können neben Bewegungseinschränkungen die bekannte Wetterfühligkeit, Zugluftempfindlichkeit, Migräne in Stresssituationen oder die Schmerzen morgens nach dem Aufstehen sein. Das sind die Anzeiger der Muskelschmerzen die dann durch die alltäglichen Bewegungen allmälich verschwienden. Die Diagnose "Weichteil Reuma" entschuldigt diesen Schmerzen und der Patient nimmt das als Schicksalschllag an und resigniert. Das iwäre der richtige Moment mit der Schmerztherapie anzufangen. Wenn die Bewegungen immer kleinerer Radius haben und die Artrose fortgeschritten ist und durch den Schmerz die ganze Muskulatur verspannt wird, hat man in der Therapie wenigen Chancen für eine Besserung des körperlichen Zustandes.

Anders als beim Verletzungsschmerz hat bei degenerativen Schmerzen ein Ruhigstellen der betroffenen Gelenke meist nur ein weiteres Verkümmern zur Folge.

Schmerzmittel betäuben den Schmerz, die schädigende Bewegung wird mit ausgeschaltetem "Warnsystem" fortgesetzt, wodurch die Gelenkschädigung noch unterstützt wird. Mit der Zeit leidet der Patient unter sensomotorische Amnesie, das heisst sein Gehirn vergisst die Bewegung. Der Patient hat den Auslöser, die Bewegung,  seiner Leiden besiegt, aber nicht die Ursache des Leidens. Die Ursache bleibt latent in ihm stecken und wahrte auf neuen Auslöser.

Die oft letzte Möglichkeit, eine Operation, ist auch in Fachkreisen immer mehr umstritten. Röntgenbilder und Computertomogramme, die lange Zeit als eindeutige Diagnoseinstumente herangezogen wurden, gelten heute als wenig aussagekräftig, da "objektiv" feststellbare Veränderungen zum Beispiel an der Wirbelsäule und subjektiv erlebte Schmerzen selten zusammenpassen.

Die einzige Lösung ist, an den Ursachen zu arbeiten. Und die Ursache ist in den meisten Fällen eine einseitige oder eingeschränkte alltags Bewegung die zur falsche Belastung des Gelenks und zur Verspannung der Muskultur führt. In der Therapie, und später im Alltag sollte der Patient  darauf achten, dass der Körper langsam an möglichst viele und vor allem unterschiedliche Bewegungsreize herangeführt wird. Hierdurch werden nicht nur Muskeln, Knorpel und Knochen mit wichtigen Reizen versorgt, auch der Gehirn muss neue Bewegungen erlernen, dass wiederum führt mit der Zeit auch zu einem flexiblen meist auch positiverem Denken.

"Schmerz ist ein Objekt der Funktion und nicht der Struktur. Schmerztherapie ist eine Therapie der Funktion und nicht der Struktur. Therapien an Strukturen wie Massagen, Stretching, Dehnen, lokale Anwendung von Medikamenten oder Veränderung der Strukturen (Operationen) gehen am Thema vorbei." Dr. Walter Packi

Die Botschaft des Schmerzes heisst also: "Bewegen Sie sich, aber bitte bewegen sie sich richtig!".


Das Skelettsystem wird als passiver Teil des Bewegungsapparats bezeichnet.

Knochen
Knochen sind aus organischen Substanzen und anorganischen Salzen aufgebaut. 
Dazu kommt noch ein Anteil von ca. 20 Prozent Wasser. Mit zunehmendem Alter wird der Knochen durch Abnahme der organischen Substanzen poröser. Zum Aufbau von Knochensubstanz ist ein ständiger Wechsel von Belastung (Druck- und Zugbelastung) und Entlastung erforderlich. Hier wird die Wichtigkeit von wohldosiertem Training deutlich. Neben der Stütz- und Haltefunktion für die Weichteile schützen die Knochen auch sensible innere Organe wie das Gehirn und das Rückenmark. Ferner stellen sie feste Hebel dar, die den meisten Muskeln als Befestigungspunkte dienen.

Gelenke
Gelenke sind die beweglichen Verbindungen, die es den Knochen ermöglichen, sich gegeneinander zu bewegen. Der Bewegungsumfang ist nicht nur von ihrer Form abhängig, sondern auch von den umgebenden Strukturen (Muskulatur, Bänder, Kapsel). Man unterscheidet ein-, zwei- und dreiachsige Gelenke. Die Natur kennt keine gerade Linien und keine gerade Bewegungen, wie z.b. Beuge- und Streckbewegung. Jede natürliche Bewegung beinhaltet noch eine spiraldynamische Komponente und bei jeder Bewegung ist irgend eines Gelenk der Drehepunkt der Bewegung.

Gemeint ist hiermit die Bewegungsmöglichkeit um eine oder mehrere Achsen.

Zu den einachsigen Gelenken zählt das Ellenbogengelenk, dass eine Beuge- und Streckbewegung erlaubt, aber bei den Alltagsbewegungen diese Bewegungen des Ellenbogengelenkes kommen nicht zur Vorschein. Die Rotation des Unterarmes ist erst bei der Verbindung der Ellenbogen und Handgelenkbewegungen möglich.

Das Schultergelenk ermöglicht als dreiachsiges Gelenk eine Rotationsbewegung die immer beim Arm Bewegung dabei ist. Das Ellenbogengelenk ist fast immer der Drehepunkt bei der Armbewegung. Das Kniegelenk ist der Drehepunk der Beinbewegung beim Gehen, Absitzen und Aufstehen.

Gelenkknorpel
Der Gelenkknorpel überzieht die Knochenenden und kann sowohl Unebenheiten der Gelenkflächen ausgleichen als auch Stösse auf Grund seiner Verformbarkeit auffangen. Ein ständiger Wechsel von Belastung und Entlastung sorgt für die gleichmäßige Ernährung und die Erhaltung des Gelenkknorpels.

 Gelenkformen

Echte Gelenke:
1-Kugelgelenk; 2-Eigelenk; 3-Sattelgelenk; 4-Scharniergelenk; 5-Zapfengelenk

Nach der Form der Gelenkflächen lassen sich die echten Gelenke weiter untergliedern:

  • Kugelgelenk (Articulatio spheroidea): dreidimensional, z. B. Schultergelenk, Hüftgelenk; lässt sich in alle Richtungen bewegen
  • Ellipsoid- oder Eigelenk (Articulatio ellipsoidea): zweidimensional, z. B. zwischen Atlas und Schädel
  • Sattelgelenk (Articulatio sellaris): zweidimensional, zum Beispiel Daumen-Grundgelenk; lässt sich in zwei Richtungen bewegen
  • Scharniergelenk (Ginglymus): eindimensional, es besitzt nur eine Bewegungsachse, lässt sich also nur beugen und strecken, ein Beispiel ist das Ellbogengelenk (vgl. Scharnier)
  • Roll-, Rad- oder Zapfengelenk (Articulatio trochoidea): z. B. zwischen Elle und Speiche
  • Ebenes Gelenk (Articulatio plana): eindimensional, auch planes Gelenk genannt, z. B. zwischen Wirbelfortsätzen
  • Bicondyläres Gelenk (Articulatio bicondylaris):: Kniegelenk, zweidimensional
  • Straffes Gelenk (Amphiarthrose): z. B. Iliosakralgelenk

Jeder von diesen Gelenken ist mit den Bändern und Muskelsehnen versorgt und mit einer Kapsel umhült. Das ist der Gelenksraum. Die Geometrie jedes Gelenksraumes sollten wir uns als eine Kugel vorstellen können, weil in der Kugel immer die Harmonie und das Gleichgewicht der Kräfte herscht. 

Die Muskulatur wird als aktiver Teil des Bewegungssystem bezeichnet


Als Muskulatur bezeichnet man ein Organsystem, welches die Gesamtheit der Muskeln eines Lebewesens umfasst. Wird der Begriff im Zusammenhang mit anderen Körperteilen benutzt, wie z. B. bei den Bezeichnungen Bauchmuskulatur oder Rückenmuskulatur, so bezieht sich die Aussage auf die Muskelgruppen des jeweiligen Körperabschnitts und ihre Wechselwirkung.

Ein einzelner Muskel (lat. musculus = „Mäuschen“) ist ein kontraktiles Organ, welches durch die Abfolge von Kontraktion und Erschlaffen innere und äussere Strukturen des Organismus bewegen kann. Diese Bewegung ist sowohl die Grundlage der aktiven Fortbewegung des Menschen und der Gestaltveränderung des Körpers als auch vieler innerer Körperfunktionen. Die Triggerpunkte in dem Muskel sind offt die Ursache des Schmerzes.

Muskelkontraktion

Die Kontraktion ist ein mechanischer Vorgang, der durch einen Nervenimpuls ausgelöst wird. Dabei schieben sich Eiweissmoleküle (Aktin und Myosin) ineinander. Dieses wird durch schnell aufeinanderfolgende Konformationsänderungen der chemischen Struktur möglich, wodurch die Fortsätze der Myosinfilamente – vergleichbar mit schnellen Ruderbewegungen – die Myosinfilamente in die Aktinfilamente hineinziehen. Hört der Nerv auf, den Muskel mit Impulsen zu versorgen, erschlafft der Muskel, man spricht dann von Muskelrelaxation.

Das Gehirn

Als Gehirn (Hirn, lat. Cerebrum, griech. Ενκέφαλον/ Encephalon) bezeichnet man den im Kopf gelegenen Teil des Zentralnervensystems (ZNS) der Wirbeltiere. Es liegt geschützt in der Schädelhöle und wird umhüllt von der Hirnhaut.

"Der Sitz der Seele und die Steuerung unserer Bewegungen sind im Herzen zu suchen. Das Gehirn ist ein Organ minderer Bedeutung." - Aristoteles, 400 v. Chr.

Wie Unrecht er damit hatte! Heutige Hirnforscher sind sich einig: Das Gehirn ist das komplexeste Objekt des bisher bekannten Universums. Es steuert alle Körperfunktionen, unsere Bewegungen, unsere Gedanken, unsere Gefühle, unser Gedächtnis.                  Ist das Gehirn, Sitz aller unseren Schmerzen?

Eigentlich wussten wir es ja immer, aber jetzt haben wir den physiologischen Beweis: "der Schmerz" haust in den kleinsten Ecken unseres Gehirns und vor allem dort, wo unsere Gefühle sitzen. "Denk an was anderes und du hast weniger Schmerzen! Das findet doch sowieso nur in deinem Kopf statt."  Wie viele Male haben Sie derartige Bemerkungen schon gehört, die ihnen nicht nur unwahrscheinlich auf die Nerven gehen, sondern die auch völlig nichts sagend sind.                                                                                                                                Im Unterschied zur Ursache der Bewegung, die Ursache des Bewegungsschmerzes findet nicht im Kopf, sondern in dem Körper statt. Der Bewegungschmerz spiegelt sich in unserem Gehirn und erst dort wird er unseres Schmerzgefühl. "Ich fühle, als bin ich" sagt der neurophysiologe Antonio Damasio und erklärt in seinem Buch wie aus unseren Gedanken die Gefühle entstehen.  Es scheint zu stimmen, dass sich die Schmerzempfindung durch Vorhersehen und Erwartung von Schmerzen verstärken kann.

Michel de Montaigne hatte also schon in der Zeit der Renaissence mit seinem Ausspruch Recht "Wer den Schmerz fürchtet, leidet bereits unter dem, was er fürchtet."

Seit einigen Jahren können Forscher dank moderner Bildgebung mithilfe der funktionellen Kernspintomographie die Regionen des Gehirns nachweisen, die bei Schmerzen aktiviert sind.

Die Regionen des Gehirns, die bei Schmerzen aktiviert sind. Demnach gibt es nicht nur ein Schmerzzentrum im Gehirn, sondern mehrere. Das Schmerzsignal wird in verschiedene Zonen der Grosshirnrinde befördert: zum somatosensiblen Cortex, der die Signale von der gesamten Körperoberfläche und den inneren Organen empfängt und der auf die Stärke von Schmerzen reagiert; zum Cortex cinguli anterior, der in der Region des Gehirns liegt, die für die Steuerung unserer Gefühle zuständig ist. Er ist verantwortlich für die dem Schmerzreiz geschenkte Aufmerksamkeit; und zur Insel, die vorrangig für die Steuerung des vegetativen Nervensystems sorgt, das die Bewegungen und die automatische Funktion der inneren Organe steuert, das Herz, zum Beispiel, das sich bei einem plötzlichen starken Schmerz zusammenzieht.

Das Gehirn speichert den Schmerzgefühl  und lässt uns ihm nicht vergessen, aber zur gleiche Zeit vergisst das Gehirn die Bewegungen welchen wir aus der Angst vom Schmerz nicht mehr ausführen. Die sensomotorische Amnesie ist die Ursache der gestörte Körper- Bewegungsgeometrie.

Bewegen sie sich, aber bitte bewegen Sie sich richtig ist die Botschaft der Kinesitherapeutin.

Die Bewegungsgeometrie

Die Biomechanik befasst sich mit Funktionen und Strukturen von Bewegungsapparat und Bewegungen von biologischen Systemen. Die Wahl der Methoden beschränkt sich hierbei nicht nur auf die Darstellung mechanische Eigenschaften (äussere Biomechanik), sondern befasst sich auch zunehmend mit sensomotorischen Regelungsprozessen (innere Biomechanik).

Die Kinematik (man spricht auch von Bewegungsgeometrie) im Unterschied zur Dynamik bzw. Kinetik, ist die Lehre von der Bewegung von Punkten und Körpern im Raum, beschrieben durch die Grössen: der Weg (Änderung der Ortskoordinate), Geschwindigkeit und Beschleunigung, ohne die Ursachen einer Bewegung (Kräfte) zu betrachten. Sie ist wie die Dynamik, die sich jedoch mit der Bewegung von Körpern unter Einwirkung von Kräften beschäftigt, ein Teilgebiet der Mechanik.

Die Biokinematik, von Dr. Walter Packi entwickelte Lehre, ist für mich mehr als eine Technik, sie ist der Wegweiser zur einen Therapie die auf der Beziehung zwischen Schmerz und Bewegung beruht.

Dr. Walter Packi, hat in den letzten Jahren eine eigene Behandlungsmethode weiterentwickelt, die bei vielen chronischen Schmerzpatienten sehr erfolgreich ist. Umfangreiche Informationen hierzu findet man auf seiner Webseite, die zum tieferen Verständnis der Zusammenhänge sehr empfehlenswert ist. Insbesondere die Unterteilung in exogen (von aussen) und endogen (im Körper selbst) verursachte Schmerzen sollte beachtet werden. Biokinematik ist ein Begriff der in sich die Kentnisse der Kinematik (Bewegungslehre) und Kinesiologie (funktionelle Bewegungslere) verbirgt und somit in der Biologie, Sportwissenschaft und Sportmedizin und Humanmedizin Anwendung gefunden hat. Dabei wird die Lehre von den bewegten Körpern (Kinematik) aus der Mechanik auf lebende Objekte angewandt. Die Biokinematik ist Teil einer wissenschaftlich orientierten Bewegungsanalyse und untersucht Änderungen des Bewegungszustandes bei den Menschen. Sie beschreibt die räumliche und zeitliche Charakteristik der Bewegung, ohne die Masse der sich bewegenden Körper und die auf sie einwirkenden Kräfte zu berücksichtigen. Messgrössen der Biokinematik sind wie bei Kinematik Ort, Weg, Zeit, Geschwindigkeit und Beschleunigung. Als Messinstrumente werden neben Entfernungsmesser, Tachometer und Stoppuhr häufig Weg-, Geschwindigkeits- und Beschleunigungssensoren benötigt.

Manu propria Kinesitherapie

Ich benütze bei der Untersuchung der Patienten meine Hände als Muskel und Gelenkfunktion Prüfer, das Goniometer zur  Bewegungswinkel des Gelenks ausmessen zu können und meiner, durch langjährige Erfahrung, geschulten Augen als "Messinstrumenten".

In meiner Praxis die Behandlung besteht aus unmittelbarer Schmerztherapie mit Ultraschall, Elektrotherapie, Wärme und Kälte Anwendungen, verschiedene manuelle Techniken, geführte Bewegungen, und anschliessend Einweisung in die Selbsttherapie. In der Behandlung werden die Muskeln, die die Schmerzen verursachen mit verschiedenen Formen der Techniken und der Berührung zu erst schmerzlos gemacht. Die Übungen die ich danach vermittle führen zur Wahrnehmung der dynamischen Geometrie des Körpers und seiner Bewegungen und somit zur aufhebung der sensomotorische Amnesie. Diese Übungen können und sollten in den Alltag integriert werden. Den Erfolg zu ereichen bitte ich einen Kurs an, den  ich "Alltagsbewegung Performance" nenne.

Die vierte Dimension der Körper- Bewegungsgeometrie und die Alltagsbewegungen.

Unter Alltag versteht man routinemassige Abläufe bei zivilisierten Menschen im Tages- und Wochenzyklus. Der Alltag ist durch sich wiederholende Muster von Arbeit, Konsum (Einkauf und Essen), Freizeit, sozialer sowie kultureller Betätigung und Schlaf geprägt. Genau dieser Tagen und Wochenzyklus verleitet den Menschen zur Gewohnheiten. Eine davon ist die Bewegungsgewohnheit. Man stehe am Morgen auf, gehe ins Badezimmer, trinkt erste Tasse Kaffe oder Tee, fährt zur Arbeit u.s.w. ohne eine bewusst ausgeführte Bewegung. Genau diesen Bewegungsgewonheiten führen oft zur Entstehungen den Schmerzempfindungen bei den Alltagsbewegungen.

Meine Studie, "Die Kreativitäten der alltäglichen Bewegungen", entwickelt auf der Basis von Bewegungsanalyse und Elementen verschiedener weiterer Richtungen von Körperarbeit, ist geleitet durch meine Liebe zu den Menschen und ihren Bewegungen und meinem ausgeprägtem Gefühl für den eigenen Bewegungsrhythmus.

Der Bewegungsrhythmuss ist wichtige Teil jeder Bewegung, weil das Rhythmuss die vierte Dimension der Bewegung ist.

In jedem Mensch steckt ein Tänzer, hat der Tanzpädagoge Rudolf von Laban gesagt und ich versuche es oft die Patienten zum Tanzen zu motivieren und sie so wieder zu spontanen Bewegungen zu verleiten.

Ich versuche mit meinen Behandlungen den geschützten Rahmen anbiten, in denen man die vielfältigen Bewegungen und Ausdrucksmöglichkeiten der nonverbalen Ebene des eigenen Körpers wahrnehmen und verstehen kann. Danach sind die Zahlen der persönlichen Möglichkeiten viel grösser und man kann die neue individuelle Bewegungs und Handlungsmuster entwickeln, sie erproben, sie durch die Wahrnehmungsprocesse noch bewusster machen, um sie dann auch in die alltägliche Bewegungen integrieren zu können.
Die Bewegungsanalyse den alltäglichen Bewegungen fasst jede Bewegung als Handlung auf.

Grundannahme ist, dass die innere Vorstellung, die ein Mensch von seinem Körper hat, seine individuelle Art und Weise sich zu bewegen und  zu handeln prägt.  Die Analyse dieser individuellen Bewegungsmöglichkeiten erschliesst weitgehend einen Zugang zum Unbewussten des sich- bewegenden Menschen.

4- D Eigenwahrnehmung Methode ist eine bewusste Reise zum Unbewusstendasein des Menschen. 

Meine Bewegungsanalyse hat ihre Wurzeln in der Kinesiologie (funktionelle Bewegungslehre) aber die stellt die alltäglichen Bewegungen in den Vordergrund. Persönliche Bewegungsmuster spiegeln die individuelle Lebensgeschichte und drücken aus, wie es einer Person geht, ob sie in Einklang mit ihrem Körper steht, ob sie im eigenen Körper "zuhause" ist. Das persönliche Bewegungsrepertiore zeigt mir aber auch, welche Bewegungs- und Handlungsmuster bei den Patienten bevorzugt sind und sollten in der Therapie eingesetzt und korigiert werden.

Das Behandlungspektrum gegen den Schmerz

Die Untersuchung des funktionellen Status des Körpers;

  • Körperhaltung und seine Grund Bewegungen Testen
  • Muskelfunktion Test,
  • Vorhanden den Triggerpunkten prüfen
  • Beweglichkeit den Gelenken und ihren Strukturen Testen,

Die physiotherapeutische und kinesitherapeutische Methoden

  • Die Schmerzen Linderung durch die Elektrotherapie, Ultraschall, Wärme- Kälte Anwendungen
  • Mobilisierende und detonisierende Massage

Manuall Therapie

  • Gelenkbeweglichkeit herstellen
  • Muskuläre Gleichgewicht herstellen
  • 3- D Mobilisation

Manu propria Kinesitherapie

  • 4- D Eigenwahrnehmung
  • 4- D Eigenstabilisation
  • 4- D Eigenmobilisation

Die Bewegungsschule "Alltagsbewegung Performance"

Die Bewegungsanalyse setzt beim persönlichen Bewegungsmuster an und lädt durch methodisch gezielte Bewegungsangebote dazu ein, verschiedene Bewegungsthemen, alleine und in der Begegnung mit anderen Menschen, spielerisch auszuprobieren und weiter zu Entwickeln.

Körperwahrnehmung und Bewegungsbewusstsein zu Entwickeln durch die:

  • 4- D Eigenwahnehmung und Proprioceptive Training
  • 4- D Eigenstabilisation
  • 4- D  Eigenmobilisation und PNF- Gymnstik für eigene Bewegungsmuster zu entwickeln

Alltagsbewegung Performance ist die Methode welche uns hilft, die neue wahrgenommenen Bewegungsmuster in den Alltagsbewegungen  integrieren zu können.

http://die-tore-der-zeit.blogspot.com

Ein Beispiel der Alltagsbewegungs Performance


http://der-tag-dinaja.blogspot.com






 
   
   
   
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